
30 Jahre nach dem Fall des „Eisernen Vorhangs” begibt sich Mario Lang mit seinem Faltrad auf eine Aberteuer-Reise quer durch Europa. Die Tour geht vom Nordmeer/Bartensee bis zum Schwarzen Meer im Süden. Mario Lang hält mit seiner Kamera die Stimmungen der Menschen und des Grenzgebiets fest.
Nach dem Ende der Vorhang auf-Tour tingelt der UHUDLA-Bildreporter wieder quer durch Europa und zwar mit seinen Fotos und Erlebnissen im Gepäck, die er in Form von Ausstellungen und Vorträgen präsentieren wird.
Mitte 2015 begaben sich zigtausende Flüchtlinge aus den östlichen Kriegsgebieten aus dem Irak, Syrien und Afghanistan auf ihren gefährlichen Weg in die Freiheit. Deshalb ist das Thema um Zaun, Mauer, Reisefreiheit und Grenze wieder in das Zentrum des politischen und gesellschaftlichen Denkens und Agierens gerückt. Paradoxerweiser wurde es dort erstmals wieder negativ besetzt, wo der Fall des Eisernen Vorhangs vor 30 Jahren seinen Anfang nahm – in Ungarn.
Mit einem Rad und einer Kamera die alte neue Grenze auf Augenhöhe mit den Menschen abzufahren, wurde für Mario Lang von einer Idee zum Projekt. Für den eifrigen, ausdauernden und leidenschaftlichen Wiener Drahteselritter steht weniger eine nostalgische Sozialromantik als das Statement, das grenzenlose Europa mit positiver Energie wieder aufzuladen im Vordergrund.
2017 stehen zwei weitere Etappen auf Marios Vorhang-Auf-Tourplan. Beginnend ganz im Norden von Kirkenes – Helsinki, über Danzig – Swinemünde. Im Jahr 2018 radelt er den letzten Abschnitt von Travemünde nach Bratislava.
Infos im Internetz:
http://www.vorhangauf.international/
http://www.facebook.com/Vorhangauf/
http://www.facebook.com/mario.lang.5891
