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Werte Frau Hebein, treten Sie zurück!

Brief an die Wiener Vizebürgermeisterin Frau Birgit Hebein sind eine überzeugte Antifaschistin und das ehrt Sie. Aber Sie sind keine gute Politikerin. Ihr Wahlkampf war vor allem gegen die SPÖ. Sie haben das strategische Potential von Rot-Grün, welches Bürgermeister Michael Häupl und Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou aufgebaut haben, mit dummen Spielchen zerschlagen.

Von UHUDLA Mitarbeiter Rudolf Karazman

Ohne den Wiener Bürgermeister Michael Ludwig zu informieren und einzubeziehen haben Sie mit dem Bezirksvorsteher Figl einen autofreien Ersten Bezirk vereinbart. Wie kann frau so am Koalitionspartner vorbei mit dessen politischen Gegner eine Front gegen den eigenen Koalitionspartner aufmachen.


Damit haben Sie die Koalitionskultur verletzt. Und viele haben sich gefragt, bereiten die Grünen auch in Wien eine Koalition mit den Türkisen vor. Vielleicht ÖVP-Neos-Grüne? Mit der Gefahr neoliberalen Ausverkaufs des rosaroten Erbes? Sie haben die Macht der Verkehrsstadträtin missbraucht, um den Koalitionspartner wiederholt vorzuführen. Sie tragen Schuld am Bruch der rot-grünen Zukunft.

Der Grund für das Ende von Rot-Grün ist Ihre Hass-Strategie gegen Autofahrer

Es braucht einen Umbau der Mobilität, eine Reduzierung des Individualverkehrs und der Emissionen. Aber die überwiegende Mehrheit der WienerInnen hat ein Auto und eine Mobilitätsreform geht nicht gegen sie, sondern mit ihr. Eine Kleinpartei wie die Grünen profilieren sich für ihre Klientel, eine Großpartei wie die SPÖ orientiert sich an der Bevölkerung und daher kann sie nicht mit einer Partei, die in Bosheiten gegen die Interessen der Mehrheit badet, koalieren: Gestürzte Einbahnen, Vernichtung von Parkplätzen, Parkverbote, Umwidmungen von Parkplätzen, funktionslose Sprenkler-Duschen, dumme Badewannen, unnötige Umbauten und Begegnungszonen ohne Rücksprache mit dem Koalitionspartner. Die StadtbewohnerInnen können das Auto nicht mit in die Wohnung nehmen. Wien braucht auch Parkplätze für die Autos Autos.

Aber noch schlimmer fand ich Ihren Opportunismus:

Wien EinwohnerInnen brauchen das Auto weniger in der Stadt, sondern für berufliche und familiäre Fahrten.
Bitte treten Sie als Wiener Grünen-Chefin ab und machen sie den Weg für eine weitere rot-grüne Koalition frei.

Hochachtungsvoll Prof. Dr. Rudolf Karazman 1060 Wien

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