Brasilien – Rechts um

Brasil

Jair Bolsonaro am Gipfel der Macht ■ »Auf eine halbe Revolution folgt eine ganze Konterrevolution«, formulierte Karl Marx schon 1848. Als eine solche rechte Machtübernahme lässt sich das Ergebnis zu den Präsidentschaftswahlen in Brasilien bezeichnen, wo der ultrarechte Ex-Militär Jair Bolsonaro zum Präsidenten gewählt worden ist”.
Robert Krotzer, analysiert aus kommunistischer Sicht  die politische Veränderung im größten südamerikanischen Land.

„Ein Wunschkandidat der Märkte“ heißt es bei der Deutschen Bank also, wenn ein Ultrarechter brasilianischer Präsident wird.


Während die Welt und die MedienvertreterInnen sich ungläubig mit Bolsonaro menschenverachtenden Aussagen befassen, reiben sich im Hintergrund bereits Wirtschaftsvertreter, multinationale Konzerne und die hiesige Oligarchie die Hände. Ihre Erwartung:  eine „entfesselte“ kapitalistische Wirtschaftspolitik, die die Rechte der arbeitenden Menschen und der armen Bevölkerung mit Füßen treten wird und auch Natur- und Umweltschutz ausser Kraft setzt.

Es bleibt zu hoffen, dass die brasilianische ArbeiterInnenbewegung, die Gewerkschaften und soziale wie ökologische Bewegungen die richtige Antwort auf diese Herausforderung finden. Ohne breite Gegenwehr der Bevölkerung gegen die drohenden Angriffe auf soziale Errungenschaften wird Brasilien den Amazonas hinunter gehen.

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