Fair well, lieber Reinhart Pitsch …

Peter Zakravsky

Peter Zakravsky ■ Erinnerungssplitter an Reinhard Pitsch (*1954 – 2022).

Reinhard Pitschs Tod am 20. Februar 2022, ließ Erinnerungen zurückkehren, die unter anderen gesellschaftlichen und politischen Bedingungen als bedeutende politische Auseinandersetzung in die Geschichte eingehen hätte können. Weiterlesen

Eine eigene Meinung bilden

Henrietta Bilawer

Henrietta Bilawer Zum Zeitpunkt des Attentats auf Rudi Dutschke war ich im 1. Schuljahr und daher viel zu jung für 68er-Erfahrungen.

Ich erinnere mich nur daran, wie ich in Köln beim Einkaufen mit meiner Mutter in eine Studentendemonstration mit massivem Polizeieinsatz geriet.  Weiterlesen

Weg in den dritten Weltkrieg

© Promedia Verlag

Zwischenbilanz ■ Vom Kampf um Neurussland zur weltweiten Zerstörung?

Von Hannes Hofbauer

Mariupol: zerstört. Sewerodonezk: zerstört. Die größte Raffinerie Südrusslands nahe Rostow: in Brand geschossen. Zigtausende Leben: ausgelöscht. Millionen geflüchtet. Am 24. Februar 2022 internationalisierte Russland mit dem Einmarsch seiner Armee in die Ukraine einen bereits seit acht Jahren schwärenden Bürgerkrieg. Weiterlesen

Dieser Krieg ist nicht unser Krieg

© Martin Wachter. 1991 rollten schwere Waffen der NATO Richtung Irak Krieg. Große Protestbewegung gegen die Waffentransporte und mega Aufgebot der Polizei sicherte die Transportroute im Großraum Innsbruck.

Die Linke? Gegen den Krieg Was tun? ■ Als Linker, als Friedensaktivist, als Antifaschist? Kriegshetze geht gar nicht.

Eine Trilogie von Hannes Hofbauer. Teil III:

Die Rede von (unserer) Freiheit, für die national bis rechtsradikal gesinnte Ukrainer kämpfen sollen, ist widerlicher Propaganda-Sprech mit tödlicher Auswirkung. Er instrumentalisiert die Notlage eines Volkes in der Hoffnung, damit opferbereite Menschen gegen Russland gefunden zu haben. Die ukrainischen Helden von heute werden morgen ihre Schuldigkeit getan haben. Weiterlesen

Dieser Krieg ist nicht unser Krieg

© Konrad Adenauer Stiftung. Russisches Volk und ihr Anführer sind „Kommunisten”, „Faschisten” und „Marxisten” gleichzeitig. 1953 war nur der Weg nach Moskau das Schreckgespenst. Wahlplakat der CDU.

Kulturschaffende für den Krieg ■ Der Kampf um die Meinungshoheit an der Kultur-Front. Menschenhass und intellektueller Flankenschutz zum Morden auf dem Schlachtfeld.

Eine Trilogie von Hannes Hofbauer. Teil II:

Neben den Kriegstreibern aus Politik und Medien, die jeden Plan zur Krisenlösung ad acta gelegt haben und sich stattdessen nur mehr mit Waffenlieferungen an die Ukraine und militärischer Ausbildung ukrainischer Jungmänner beschäftigen, geben Stimmen aus Kultur und Kunst einen intellektuellen Flankenschutz zum Morden auf dem Schlachtfeld. Weiterlesen

Kein Geld für Waffen

© UHUDLA Poster

Missbrauch der Empörung  Statt Volksvermögen zu verwenden, um Möglichkeiten der Deeskalation auszuloten, wird mit gigantischen Geldsummen für die Aufrüstung eskaliert.

Von Anne Rieger 

Wir sind empört, verzweifelt über den Krieg in der Ukraine. Wir wollen ihn sofort beenden aber fühlen uns ohnmächtig. Unsere Hilfsbereitschaft für die flüchtenden Menschen ist groß. Wir wollen etwas tun. Unserer Trauer und Empörung Ausdruck verleihen … Weiterlesen

Känguru-Land nicht open, sondern closed

UHUDLA Präsent für Novak & Dominic

Ana muaß da Novak sei  Faschistoide Zustände im Südpazifik. Ein Sportbericht zur Causa Djokovic.

Kommentar von Hannes Hofbauer

Novak Djoković und Dominic Thiem: zwei prominente Opfer einer repressiven Politik am anderen Ende der Welt, die Millionen von EinwohnerInnen – wie so manche ihrer Vorfahren – zu Sträflingen umdefiniert; vor allem dann, wenn sie sich nicht an die repressivsten Corona-Maßnahmen in der sogenannten freien Welt halten. Weiterlesen

Kolonialer Imperialismus beflügelt Karneval

Britannien : Portugal ■ Jänner 1890 – ein Ultimatum aus England Das Datum gehört zu den wichtigsten in der Geschichte Portugals als Kolonialmacht mitsamt allen Folgen und dennoch ist das Datum nahezu verschwunden aus dem allgemeinen Bewusstsein.

Von Henrietta Bilawer

Europa zu Ende des 19. Jahrhunderts: Die Herrscherhäuser haben Afrika erobert, unter sich aufgeteilt und kolonisiert. Weiterlesen

Corona vergrößert die Müllberge

© Michael de Adder

Tag der UmweltAm 5. Juni ist Weltumwelttag und eigentlich sind die Fragen zur Erhaltung und Verbesserung unseres Lebensraumes immer noch die gleichen wie vor Beginn der Pandemie.

Von Henrietta Bilawer

Ein neues Thema ist hinzugekommen: Der Müll – oder besser: das Thema sieht sich um neue Facetten erweitert. Weiterlesen

Menschlichkeit, Anstand und Kapitalismus am Ende

© Karl Berger

Hoffnung auf Veränderung lebt Es ist Zeit für Besinnung, denn unsere Gesellschaft läuft aus dem Ruder und das nicht erst seit dem Beginn der Corona-Pandemie.

Ein Essay von Willi Stelzhammer über die Zustände in Ösiland und der Welt

Der gesellschaftliche Zusammenhalt bröckelt, löst sich auf. Nicht empathische Dichter, sondern die „nicht Dichten“ überfluten „social-media“ und gelegentlich die Straße. Aber auch die Jauche-Medien, die von gequirlter Society-Scheiße leben, diese vergolden und zu Geld machen, verbreiten fake-news-odeur. Weiterlesen