Viva Kuba – Solidarität wird siegen

© Karl Berger. Viele meinen der Kapitalismus wäre das Ende der Geschichte.

Kuba in drei Worten ■ Widerstehen, davonkommen und Solidarität. Die jüngste „Durchführungsverordnung” von Donald Trump, die Sanktionen gegen diejenigen verhängt, die Kuba mit Öl beliefern, ist ein weiterer Versuch des US-Imperialismus, die kubanische Revolution zu ersticken – und zu besiegen.

Gustavo Carneiro Avante!, Nr. 2724 vom 12. Februar 2026 von Bruno korrigierte Deepl-Übersetzung

Es ist nicht der erste Versuch dieser Art.

Seit 1959 hat die USA schon unzählige Male mit verschiedenen Mitteln versucht, und es wird sicherlich nicht das letzte Mal sein.

Die Bedrohung ist ernst, machen wir uns nichts vor, aber noch ist nichts entschieden: Das sozialistische Kuba wurde schon unzählige Male „zum Untergang verurteilt” (1963, 1991, 2016, 2020 … ), versicherten uns der Imperialismus und die Mainstream-Medien, die immer bereit sind, seine Lügenmärchen zu reproduzieren.

Immer wieder hat Kuba widerstanden und ist davongekommen

Konzentrieren wir uns auf diese beiden Worte, widerstehen und davonkommen, denn genau das tut Kuba seit 67 Jahren. Über den Widerstand brauchen wir wenig Worte verlieren, denn er ist sozusagen das Markenzeichen des Landes (das sich nicht dem Druck seines mächtigen Nachbarn im Norden, der größten imperialistischen Macht der Welt, beugt), aber über das Davonkommen könnte man noch einiges berichten.

Nicht zuletzt, weil es sehr hilfreich ist, um die Beständigkeit des kubanischen Sozialismus unter den widrigen Bedingungen der letzten dreieinhalb Jahrzehnte zu verstehen.
Denn trotz der immer strenger werdenden Blockade, die die Möglichkeiten der nationalen Entwicklung ernsthaft einschränkt und den Kubanern lebenswichtige Güter (Treibstoff, Rohstoffe, Medikamente, medizinische Geräte und anderes, Maschinen …) vorenthält, steht das Volk bei der Revolution im Mittelpunkt:

Die Alphabetisierungsrate liegt bei fast 100 Prozent; die Schulbesuchsquoten sind hoch; die Zahl der Ärzte pro Einwohner ist die höchste der Welt; die durchschnittliche Lebenserwartung übertrifft die vieler sogenannter „entwickelter” Länder, einschließlich der USA selbst. Mitten in der COVID-19-Pandemie hat das Land seine eigenen Impfstoffe hergestellt (als einziges „nicht entwickeltes” Land) und reagiert wie kein anderes auf die häufigen Unwetterkatastrophen, die die Karibik heimsuchen – die Art und Weise, wie es dies tut, wird von internationalen Organisationen und Experten gelobt. Man stelle sich vor, wozu Kuba ohne die Blockade fähig wäre …

Aber es gibt noch ein drittes Wort, das man sich merken sollte: Solidarität. Selbst in den schwierigsten Zeiten hat Kuba den Völkern, die Hilfe brauchten, nicht die Unterstützung verweigert: In den 1970er Jahren kämpfte es in Angola gegen die imperialistische Einmischung und die Apartheid-Truppen und verteidigte die Unabhängigkeit des jungen Landes; in den härtesten Zeiten der „Sonderperiode” nahm es ukrainische Kinder auf, die Opfer der Tragödie von Tschernobyl geworden waren; trotz aller Entbehrungen entsendet es Lehrer und Ärzte, oft in Gebiete, in die sich sonst niemand wagt, die von Epidemien und Naturkatastrophen heimgesucht werden, und nimmt Studenten aus afrikanischen, asiatischen und lateinamerikanischen Ländern auf, um sie in Kuba in Medizin auszubilden.

Viele weitere Beispiele könnten genannt werden …

Kuba verdient unsere Solidarität und Hilfe, um die imperialistische Blockade zu durchbrechen. Für das, was es ist und für das Beispiel, das es uns gibt – das auch uns hilft, zu widerstehen und davonzukommen.

 

Hintergrund über Kuba
von Jürgen Zeiher
 
Kubas Energiekrise 2026
„Kuba sieht sich einer akuten Energiekrise gegenüber, die zudem auf breitflächig marode Energieinfrastruktur trifft. Das Ausbleiben von Öl- und Treibstofflieferungen aus dem Ausland führt zu erheblichen Ausfällen bei der Energie- und Treibstoffversorgung, die sich auf alle Lebensbereiche auswirkt.1

Kuba steht vor einer schweren Energiekrise, die durch die Blockade von Öl und Treibstoffen verursacht wird. Die Bevölkerung leidet unter Einschränkungen in allen Lebensbereichen, und die Regierung hat Notfallpläne beschlossen, um Treibstoff im Land einzusparen (4-Tage-Woche; keine Betankung ausländischer Flugzeuge). Zu den Maßnahmen gehören starke Einschränkungen im Bus-, Bahn- und Fährenverkehr sowie im Tourismus. Die kubanische Regierung setzt den Treibstoff vorrangig für Gesundheit, Bildung, Stromerzeugung, Landwirtschaft, Verteidigung und devisenbringende Sektoren wie den Tourismus ein.2

Nach der Gefangennahme des venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro haben die USA die Öllieferung von Venezuela nach Kuba einstellen lassen und zudem allen anderen Ländern (unter Androhung von hohen Zöllen) verboten, Kuba Öl zu liefern.

UNO und viele Länder haben das Vorgehen der USA verurteilt, aber niemand will das nächste Opfer von Trump sein und wagt es deshalb nicht, konkret Treibstoff zu liefern. Mexiko würde gerne liefern, beugt sich jedoch den USA. Immerhin konnten von dort zwei Schiffe mit Hilfsgütern in Havanna anlanden (aber zur Verteilung werden Transportmittel gebraucht).

Energieproduktionb Atomenergie

Im Jahr 1976 unterzeichneten Kuba und die Sowjetunion ein Abkommen zum Bau von zwei 440-Megawatt-Kernreaktoren der Baureihe WWER-440/318, in der Provinz Cienfuegos (Juraguá). Der Bau der Reaktoren begann im Jahr 1983 und wurde im September 1992 eingestellt (nach Schätzungen war der erste Reaktor zu ca. 90 bis 97% fertiggestellt, der zweite Reaktor erst zwischen 20 und 30%). Wäre der erste Reaktor in Betrieb genommen worden, hätte er über 15% des kubanischen Energiebedarfs gedeckt.3
Das Projekt wurde damals aus rein finanziellen Gründen aufgegeben (Wirtschaftskrise nach dem Zusammenbruch der UdSSR). Wenigstens ist den Kubanern dadurch dieses „Dreckszeug“ erspart geblieben.

Erdöl
Kuba verfügt über eigene Erdölvorkommen von niedriger Qualität, mit der die Insel rund 50 Prozent ihres Bedarfs decken kann. Dieses wird vor allem für die Stromerzeugung in Schwerölkraftwerken sowjetischer Bauart genutzt. Für die Erzeugung von Treibstoff und Kerosin ist Kuba jedoch überwiegend auf höherwertige Importe angewiesen.4

Raffinerien
In Kuba gibt es zumindest drei größere Raffinerien, die eigenen Treibstoff herstellen: Ñico-López-Raffinerie in Havanna (wo allerdings am 14.02.2026 ein verheerender Brand ausgebrochen ist5), Hermanos-Díaz-Raffinerie in Santiago de Cuba und Camilo-Cienfuegos-Raffinerie in Cienfuegos. Letztere wurde er im Jahre 2007 mit ALBA-Hilfe wiederaufgebaut und soll laut Plan jährlich 19.400.000 Barrel Rohöl zu Diesel, Heizöl, Benzin, Turbo-Kraftsstoff und Flüssiggas verarbeiten (bis 2013 soll die Kapazität von 65.000 auf 150.000 Barrel täglich ausgebaut werden).6
Aktuell sind neue Projekte in Zusammenarbeit mit Russland geplant.7

Ölkraftwerke
Kuba produziert den Großteil seines Stroms in acht großen, überwiegend veralteten (im Schnitt über 30-40 Jahre alt) thermoelektrischen Kraftwerken (Ölkraftwerke, die hauptsächlich mit kubanischem „schwerem” Erdöl betrieben werden, was oft zu Schäden führt, aber unabhängig von Leichtölimporten ist), die oft unter Wartungsmangel, fehlenden Ersatzteilen und Treibstoffknappheit leiden.
1 CTE Antonio Guiteras (in Matanzas): Das größte und wichtigste Kraftwerk des Landes (Einzelblock mit 300 MW).
2 CTE Lidio Ramón Pérez (in Felton, Mayarí, Provinz Holguín): Zweitgrößtes Kraftwerk.
3 CTE Máximo Gómez (in Mariel, Provinz Artemisa).
4 CTE Carlos Manuel Céspedes (in Cienfuegos).
5 CTE Antonio Maceo (bekannt als “Renté”, in Santiago de Cuba).
6 CTE 10 de octubre (in Nuevitas, Provinz Camagüey).
7 CTE Ernesto Guevara (in Santa Cruz del Norte, Mayabeque).
8 CTE Oto Parellada (in Havanna).

Letzteres wurde teilweise stillgelegt, jedoch wird oft in Berichten über die acht “veralteten Wärmekraftwerke” von einer Grundstruktur gesprochen, die neben den Hauptanlagen auch kleinere Einheiten und neue schwimmende Kraftwerke (Generatorschiffe) umfasst.

Schwimmende Kraftwerke
Aufgrund der häufigen Ausfälle der Hauptkraftwerke nutzt Kuba vermehrt türkische Generatorschiffe (“Patanas”), die in Häfen wie Havanna und Santiago de Cuba liegen. Insgesamt waren es einmal acht solcher Kraftwerke (das größte mit einer Leistung von 200 MW, die kleineren mit ca. 80 MW). 2025 waren es dann noch zwei und gegen Ende keines mehr, da die laufenden Mietkosten zu hoch wurden und nicht genügend Treibstoff zur Verfügung stand. 8

Neben den Hauptanlagen gibt es noch über das ganze Land verteilte 154 dieselbetriebene Kleinkraftwerke (mit insgesamt 904 Einheiten) und 35 mit Schweröl betriebene Kleinkraftwerke (507 Einheiten).

All diese Stromerzeugungseinheiten sowie das Übertragungsnetz sind in einer staatlichen Infrastruktur (SEN = Sistema Eléctrico Nacional) zusammengefasst, das von der staatlichen Unión Eléctrica (UNE) verwaltet wird, die über 95 Prozent des Stroms aus fossilen Brennstoffen erzeugt (nach neueren aktuellen Zahlen von Anfang 2026 ist dieser Anteil auf etwa 80 Prozent zurückgegangen).

An manchen Tagen 2025 konnten mit den thermoelektrischen Kraftwerken nur 418-554 MW Leistung erzeugt werden, während der Tagesbedarf bei über 2000 MW lag 9 (in Spitzenzeiten kann er 3.000-3.300 MW erreichen).

Gaskraftwerke
Unter Ausnutzung des Gases, das bei der Erdölförderung entsteht, werden in Zusammenarbeit mit der kanadischen Firma Sherritt von der staatlichen Energás auch in kleinem Maßstab Gaskraftwerke betrieben. Dies vor allem im Norden in den Provinzen Mayabeque und Matanzas. Laut einer Granma-Meldung 10 werden aus einer Anlage in Puerto Escondido bei Matanzas 30 Megawatt (MW) in das nationale Elektrizitätsnetz eingespeist. Zwei weitere Projekte sind in der nördlichen Zone von Westkuba geplant.

Erneuerbare Energien
Hierzu zählen Wasserkraft, Photovoltaik, Windkraft und Biomasse.
Laut verabschiedetem Regierungsplan sollen bis zum Jahr 2030 24 Prozent der kubanischen Energie durch erneuerbare Energien erzeugt werden.

Photovoltaik
Was man sagen kann, ist, dass zumindest Solarenergie immer mehr an Bedeutung gewinnt. Nach einem verheerenden landesweiten Stromausfall im Oktober 2024 hat Kuba den Ausbau der Solarenergie zur Priorität erklärt 11. Die Regierung plant mit Hilfe aus China bis Anfang. 2026 1.000 MW an Solarkapazität zu installieren. Laut einem Schaubild vom 25.09.2025 lag an diesem Tag zur Mittagszeit allein der Anteil an der Energieversorgung aus Solarparks bei 26,8 Prozent (639 MW). 12

Bis zu diesem Zeitpunkt wurden bereits 32 neue Solarparks in Betrieb genommen, die mit einer Spitzenproduktion von 700 MW zu den bereits existierenden mit 266 MW hinzugekommen sind. Weitere sieben Solarparks mit einer Leistung von 35 MW sind schon geplant.
Als ein Teil von internationalen Spenden sollen in naher Zukunft nochmals 120 MW hinzukommen und in einer darauf folgenden Etappe Batterien mit einer Speicherkapazität von 85 MW geliefert werden. Bis Anfang 2026 sollen diese Komponenten installiert sein.
Probleme gibt es allerdings mit dem alten überlasteten Stromnetz, sodass oftmals die erzeugten Solarleistungen aufgrund der Netzbeschränkungen ungenutzt bleiben.

Biomasse
2020 wurde Kubas erstes Biokraftwerk bei der Zuckerrohrfabrik Ciro Redondo in der Provinz Ciego de Ávila in Betrieb genommen. 13 Die Anlage erzeugt 60 MW elektrische Energie. Zwei weitere Kraftwerke gibt es in den Provinzen Matanzas und Granma. Als „Brennmaterial“ werden vor allem Reishülsen, Maisabfälle, Zuckerrohrbagasse und Marabú-Strauch verwendet.
Geplant ist, dass die Biomasse rund 14 Prozent zur gesamten Stromerzeugung des Landes beitragen soll – ein Ziel, das noch in weiter Ferne liegt, aber nicht aufgegeben werden darf. 14

Windkraft
Der Anteil der Windkraft ist aktuell noch sehr gering, soll aber ausgebaut werden. Es gibt bereits einige kleinere funktionsfähige Windparks, mit deren Bau bereits in den 2000er-Jahren begonnen wurde. Als Beispiel möge dienen: Parque eólico Gibara I: In Zusammenarbeit mit der spanischen Firma Gamesa in der Provinz Holguín errichtete Windenergieanlage mit 6 Windrädern und einer Kapazität von 5 MW (von Hurrikan Ike beschädigt, seit 06.01.2009 wieder einsatzfähig) 15.

Wasserkraft
Nach Angaben des Energieministeriums existieren auf Kuba insgesamt 162 kleinere Wasserkraftwerke mit einer Gesamtenergiegewinnung von 71,9 MW. 16
Das größte Wasserkraftwerk Kubas ist die Central Hidroeléctrica Hanabanilla, an dem entsprechenden Stausee in der Provinz Santa Clara gelegen. Dort werden 28 MW Strom erzeugt, was noch gesteigert werden soll.
Insgesamt ist jedoch der Anteil der Wasserkraft an der Energieerzeugung in Kuba sehr gering und noch ausbaufähig.

Erdöllieferungen nach Kuba
Von Januar bis Oktober 2025 importierte Kuba etwa 45.400 bpd (Fässern pro Tag) an Erdölprodukten, was zu den 69.400 bpd im selben Zeitraum 2024 einen Rückgang um mehr als ein Drittel bedeutete.
Nachdem Venezuela jahrelang der Hauptlieferant von Erdöl nach Kuba war, hat 2025 Mexiko dieses Land abgelöst. Mit 12.284 bpd, was 44 Prozent des Gesamtimports ausmachte und eine Zunahme gegenüber 2024 um 56 Prozent bedeutete, lieferte Mexiko mehr Öl an Kuba als Venzuela mit 9.528 bpd, was 34 Prozent des Gesamtimports ausmachte, wobei sich die Lieferungen aus Venezuela drastisch reduzierten.

Fazit
Wenn man die offiziellen kubanischen Quellen hört und liest, sieht alles ganz phantastisch aus und sprüht von Optimismus (und dies bereits seit Jahrzehnten), aber, wenn man dann die Realität betrachtet, bleibt doch vieles hinter den Erwartungen zurück und es sieht ziemlich trüb aus im Lande.

Wenn man auf der anderen Seite die westlichen „Qualitätsmedien“ zu sich nimmt, dann kann einem das kalte Grausen kommen, da geht alles den Bach runter, da verhungern die Leute in Kuba, da gibt es nur eine Lösung, dass die Amis (USA) „den Laden übernehmen“, sonst gibt es eine humanitäre Katastrophe.

Dabei wird außer Acht gelassen, dass diese Amis ja gerade die Katastrophe herbeiführen wollen, das kubanische Regime soll auf Teufel komm raus zunichte gemacht werden, weil es den USA schon seit der Revolution 1959 ein Dorn im Auge ist. („Trumps Würgegriff bedroht die Versorgung von Krankenhauspatienten, an Schulen und Universitäten fällt Unterricht aus, der öffentliche Nahverkehr kommt zum Erliegen, Flughäfen sind geschlossen, Stromausfälle werden häufiger und selbst die Versorgung mit Nahrungsmitteln ist gefährdet.“ 17)

Und im Augenblick sehen sie die Gelegenheit dazu. Mit ihrem Militärapparat meinen sie, können sie sich zur Zeit alles erlauben, ihre NATO- und EU-Vasallenstaaten lassen eh alles mit sich machen und die potentiellen Kritikerstaaten ziehen, abgesehen von ein paar lauen verbalen Protesten, den Schwanz ein.

Was im Augenblick von Nöten wäre, ist, eine internationale Solidaritätsflotte auf den Weg zu bringen, die Kuba mit dem Nötigsten, Hilfsgüter und vor allem Treibstoff, versorgt.

Inzwischen scheint sich zumindest in dieser Hinsicht etwas zu tun: „Doch während sich die zur Improvisation gezwungenen Kubaner nicht auf die Knie zwingen lassen, kommt immer mehr Hilfe aus allen Teilen der Welt. Mexiko, Chile, Spanien, Uruguay und andere Länder schicken humanitäre Unterstützung. Nach dem Vorbild der Gaza-Flottille sind Segelboote der »Nuestra América«-Flottille auf dem Weg nach Kuba. Wie die spanische Agentur EFE meldete, lief der unter der Flagge von St. Vincent und den Grenadinen segelnde Tanker »Nicos I.V.« in den Hafen von Matanzas ein.

Nach Angaben der Agentur war das einer griechischen Reederei gehörende 183 Meter lange Schiff mit einer Kapazität von über 300.00 Barrel teilweise mit Treibstoff beladen. Während China, das selbst Erdöl importieren muss, zunächst 60.000 Tonnen Reis auf die Insel schickte, eine Soforthilfe in Höhe von 80 Millionen US-Dollar ankündigte und Solarpaneele zur Stromerzeugung liefert, hat Russland versprochen, Kuba auch mit Treibstoff zu helfen (s. Schiff »Sea Horse«). Moskaus Außenminister Sergej Lawrow bekräftigte die »uneingeschränkte Unterstützung« für Havanna.“ 18

Und Eines darf man nicht vergessen: Kuba war laut den „westlichen Qualitätsmedien“ schon unzählige Male zum Untergang verurteilt (1961, 1963, 1991, 2016, 2020 und jetzt wieder) und hat es immer wieder geschafft, den Hals aus der Schlinge zu ziehen. Also: Die Hoffnung stirbt zuletzt!

Quellen
Bert Hoffmann (GIGA-Institut) [Interview zdfheute.de]: Krise in Kuba
EcuRed (Sistema Energética Nacional)
Cubadebate vom 26.09.2025: SEN trabaja sin descanso por la recuperación
Cubanews vom 15.08.2025: Patanas
Wikipedia: Energiekrise in Kuba
Diariodecuba: Crudo y combustibles en 2025
Petróleo & Energía: En 2025 México lidera el suministro de crudo a Cuba
Kuba heute: Kubas Energiewende

Aktuelle Meldungen
Avante! (12.02.2026): Solidariedade contra o cerco…
Avante! (12.02.2026): Cuba em três palavras
Avante! (12.02.2026): Todos por Cuba
amerika21 (14.02.2026): Hilfskonvoi
junge Welt (18.02.2026): Beistand für Havanna
junge Welt (18.02.2026): Habanos-Festival abgesagt
Avante! (19.02.2026): Solidariedade africana com Cuba e Palestina
Avante! (19.02.2026): Bloqueio dos EUA contra Cuba – ilegal, desumano e criminoso
junge Welt (20.02.2026): Solidarität mit Havanna
junge Welt (21.02.2026): Unsere Intellektuellen sind sich der Gefahr bewusst
junge Welt (21.02.2026): Die Hoffnung Kubas
junge Welt (21.02.2026): Teile und herrsche
junge Welt (23.02.2026): Hilfe trotz Blockade
junge Welt (23.02.2026): China bleibt
junge Welt (24.02.2026): Madrid und Havanna – ambivalente Beziehung
junge Welt (25.02.2026): US-Konzernklagen gegen Kuba

1 Meldung vom 17.02.2026
2 zdfheute.de
3 http://de.wikipedia.org/wiki/Kernkraftwerk_Juragua
4 Kuba heute vom 01.08.2024
5 Raffineriebrand in Havanna verschärft Kubas Treibstoffkrise – Das Verbraucherschutzforum
6 Granma vom 06.01.2009
7 Kuba heute vom 01.08.2024
8 Cubanews vom 15.08.2025
9 Cubadebate vom 26.09.2025
10 Granma vom 11.05.2023
11 Kuba heute vom 23.02.2025
12 Cubadebate vom 26.09.2025
13 Kubakunde vom 20.01.2020
14 Granma vom 19.10.2022
15 Granma vom 06.01.2009
16 tvsantiago vom 20.10.2022
17 junge Welt (23.02.2026): Hilfe trotz Blockade
18 junge Welt (23.02.2026): Hilfe trotz Blockade

Bruno, alias Jürgen Zeiher ist Aktivist der Linken Deutschsprachigen Freunde Lagos LDFL.


UHUDLA Unterstützung:

Es gibt keine Bezahlschranken für Konsumentinnen und Konsumenten auf der UHUDLA Webseite. Alle Artikel der UHUDLA Netzwerk & Kultur Genossenschaft UNKG sind gratis.
Du findest unsere Arbeit gut? Wir freuen uns über jede solidarische und finanzielle Hilfe.

Neben Spenden und Abos finanziert sich der UHUDLA über UNKG-Anteile:
50 Euro kostet ein UKNG Anteil. 135 Euro haben einen Wert von 3 Anteilen. 200 Euro Solidaritätsbeitrag ergeben 5 Förderanteile.

UHUDLA Konto
Kontoinhaber:
Martin WACHTER UHUDLA Edition
IBAN: AT324300042342999002
Leserlich: AT32 4300 0423 4299 9002

 

Kommentar verfassen