Hundert Jahre für den Frieden…

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105er Jubiläum PCP ■ Für Portugals Kommunisten ist der Kampf für den Frieden untrennbar mit dem Kampf für Souveränität und Rechte, für die soziale Emanzipation der Arbeiter und des Volkes, für den Aufbau einer neuen Gesellschaft, des Sozialismus und des Kommunismus, verbunden.

Von Manuel Rodrigues, Avante!, Nr. 2729 vom 19. März 2026 von Bruno überarbeitete Deepl-Übersetzung

Es war kein Zufall, dass in der Oktoberrevolution das erste Dekret der Sowjetmacht das Friedensdekret war, ein starkes Verlangen des Volkes vor dem Hintergrund des Ersten Weltkriegs, in den Russland verwickelt war.

Ebenso wenig war es ein Zufall, dass die Nelkenrevolution 13 Jahren Kolonialkrieg ein Ende setzte und die am 2. April 1976 verabschiedete Aprilverfassung fortan die Abschaffung aller Formen von Imperialismus, Kolonialismus und Aggression, den Frieden, die Abrüstung, die Auflösung der politisch-militärischen Blöcke und die Schaffung eines Systems der kollektiven Sicherheit verankerte, mit dem Ziel, eine internationale Ordnung zu schaffen, die Frieden und Gerechtigkeit in den Beziehungen zwischen den Völkern gewährleisten sollte.

Die PCP hatte seit ihrer Gründung im Jahr 1921 stets den Widerstand gegen den imperialistischen Krieg und die Verteidigung des Friedens zu ihren grundlegenden programmatischen Zielen gezählt und dies in den allgemeineren Kampf für Freiheit, Demokratie und Sozialismus eingebettet.

Die PCP stand an der Seite derjenigen, die angesichts des faschistischen Putsches Francos die Republik in Spanien verteidigten; sie unterstützte den heldenhaften Kampf der Roten Armee im Zweiten Weltkrieg und prangerte die faktische Kollaboration des portugiesischen Faschismus mit dem Nazifaschismus an; engagierte sich für das Verbot von Atomwaffen; prangerte den imperialistischen Krieg gegen das koreanische Volk an; solidarisierte sich mit dem Kampf des vietnamesischen Volkes gegen die imperialistische Aggression; kämpfte gegen den Kolonialkrieg.

Die PCP war solidarisch mit dem Befreiungskampf der afrikanischen Völker

Nach dem 25. April 1974 kämpfte die PCP für die Entwicklung friedlicher Beziehungen, für Freundschaft und Zusammenarbeit aller Völkern, insbesondere was die neuentstandenen Staaten in den ehemaligen portugiesischen Kolonien betraf; im Gegensatz zu anderen stand sie stets an der Seite des Kampfes des timoresischen Volkes gegen die von den USA unterstützte indonesische Besatzung; sie setzte sich für Abrüstung ein; sie prangerte den imperialistischen Charakter der Angriffskriege gegen Jugoslawien, den Irak, Afghanistan, Libyen, Syrien und Iran an; sie prangerte die Ursachen des Krieges in der Ukraine an und setzt sich für eine Verhandlungslösung ein, die diesem ein Ende bereitet, um damit das Problem der kollektiven Sicherheit in Europa unter Achtung der Grundsätze der UN-Charta und der Schlussakte der Konferenz von Helsinki zu lösen; bekundet ihre Solidarität mit dem palästinensischen Volk, verurteilt den von Israel begangenen Völkermord und fordert die Verwirklichung des Staates Palästina auf der Grundlage der UN-Resolutionen sowie Frieden im Nahen Osten; sie solidarisiert sich mit dem Kampf des sahrauischen Volkes für sein Recht auf Selbstbestimmung und gegen die Besatzung; sie verurteilt die kriminelle Blockade gegen Kuba und führt Solidaritätsaktionen mit dem kubanischen Volk durch; sie verurteilt die militärische Aggression gegen Venezuela und den Iran; sie kritisiert die unterwürfige Haltung und die Mitwirkung der portugiesischen Regierung bei dem letztgenannten Angriff des Imperialismus – nur ein Beispiel von vielen.

Eine klare Position für den Frieden und die internationale Solidarität

Diese Position zieht sich durch ihre 105 Jahre des Kampfes und die auch das Engagement der PCP für die Stärkung der weltweiten Bewegung zur Verteidigung des Friedens umfasst. Eine Position, die auch in ihrem aktuellen Programm vertreten wird und voll im Einklang mit ihren Werten und Vorstellungen steht.

Entsprechendes kann man jedoch nicht von jenen sagen, die heuchlerisch vom Frieden reden, aber mit den Kriegstreibern unter einer Decke stecken; von jenen, die – wie die PSD, die CDS, Chega und die IL, aber auch die PS – das Land an die Kriege gekoppelt haben, die die USA, die NATO und die EU in den letzten Jahrzehnten geführt haben; von jenen, die sich auf moralische Werte berufen, aber alle Kriege gutheißen, die den Wirtschaftsunternehmen und multinationalen Konzernen mit Raub und Ausbeutung „die Taschen füllen“; von jenen, die behaupten, zur Verteidigung des Friedens müsse man den Rüstungswettlauf beschleunigen, und dabei verschleiern, dass es ihnen in Wahrheit darum geht, das Geschäft der Rüstungsindustrie anzukurbeln; gegen jene, die versuchen, die wahren Ursachen der Kriege – Ausbeutung, Raubzüge, Herrschaft – zu verschleiern, indem sie die Verantwortlichen „personalisieren“, damit man sie im Bedarfsfall ersetzen und der Krieg durch andere Hände seinen „normalen“ Lauf nehmen kann; gegen jene, die ganze Städte bombardieren und dem Erdboden gleichmachen, Tausende ermorden, darunter auch Kinder, Leid, Hunger und Terror verbreiten und dabei keinerlei Skrupel haben, die Zukunft der Menschheit zu gefährden oder gar aufs Spiel zu setzen.

Die Vorstellungen der PCP sind humanistische Vorstellungen, weshalb sie niemals mit Drohungen, Aggressionen und Kriegen einverstanden sein könnte, die der Natur des Kapitalismus in seiner imperialistischen Phase innewohnen, unabhängig davon, wer ihm gerade das Gesicht verleiht.
Deshalb können die Arbeiter und das Volk auch bei der Verteidigung des Friedens auf die PCP zählen.

Bruno ist Aktivist der Linken Deutschsprachigen Freunde Lagos LDFL.

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