Festa do Avante – Alle gegen die PCP

Festa do Avante 2019 ohne Covid-19

Portugiesische Verhältnisse Vorwärts zur Festa do Avante am 4. 5. Und 6. September 2020. Avante heißt Vorwärts auf deutsch. Am Südufer des Tejo gegenüber der Metropole Lisboa geht am Wochenende die 44. Auflage des traditionsreichen Politik-, Kultur- und Musikspektakels über die Bühnen. Diese Jahr sind es nur drei statt wie sonst üblich zwölf Auftrittsorte. – Trotz allgemeiner Corona-Panik in Lousitanen sind über 50 Bands zu sehen und zu hören. 2019 standen noch 130 Acts auf dem 3 Tages Programm.

Aus Lisboa berichtet Martin Wachter

Das Festival der Portugiesischen KommunistInnen wird normalerweise an drei Tagen von über einer halben Million Gäste besucht – auf der 30 Hektar große Quinta im Eigentum der Partei. 2020 erlaubt die Generaldirektion für Gesundheit DGS maximal 16.563 Besucherinnen bei strikter Einhaltung von zahlreichen Sicherheitsmaßnahmen.

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Fenster auf und „Grandola, Vila Morena” singen

Ausnahmezustand
© Margarete Wachter

Portugiesische Verhältnisse Für das Volk seit 19. März 2020 im „Ausnahmezustand” hat am Freitag, 17. April die dritten Runde begonnen. In Portugal muss das Parlament nach 14 Tagen die Notstandsverordnung neu beschließen, mit reger Anteilnahme und hitzigen Debatten der Abgeordneten. Die 12 MandatarInnen der PCP (Kommunistische Partei Portugal) in der 230 Abgeordneten zählenden Assembleia da Republica haben bis jetzt immer gegen den Ausnahmezustand gestimmt.

Aus Lisboa berichtet Martin Wachter

Landauf, landab wird heftig über den Sinn und die Notwendigkeit der Notstandsverordnungen diskutiert. So gut wie alle haben begriffen, dass im EU-Land am südwestlichen Ende Festland-Europas sehr viel auf dem Spiel steht.

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Portugal – 100 Jahre Oktoberrevolution

Oktoberavante

Portugiesische Verhältnisse ■ Am 7. November 2017 hat die Kommunistische Partei Portugals PCP im Coliseu in Lisboa ein weiteres Jahrhundert des revolutionären Kampfes gefeiert. Mehrere tausend GenossInnen bekundeten ihre Bereitschaft für die Rechte der Werktätigen und für bessere Lebensbedingungen des Volkes zu kämpfen.

In den österreichischen und bundesdeutschen Medien beispielsweise wurde das russische Großereignis vor 100 Jahren so gut wie übergangen – vom ORF, als „Lachnummer Lenin“ oder im Zweiten Deutschen Fernsehen (ZDF) als ein Militärputsch einer kleinen Minderheit dargestellt.
Aus Lisboa, Martin Wachter

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