Ohne Maske auf’s Häusl

Ottakring
© Mario Lang

Corona-Chaos in Österreich ■ Drei Monate nach erstmals auftauchenden positiven Covid-19-Testungen und den darauf folgenden staatlichen Repressionsmaßnahmen ist es Zeit, Zwischenbilanz zu ziehen

Von Hannes Hofbauer

Das staatlich genehmigte Wiederaufsperren der Gastronomie am 15. Mai war „mit strengen hygienischen Auflagen verbunden“. Diese zur Redewendung geronnene Bemerkung begleitet seit Wochen jede sogenannte Lockerungsmaßnahme, die die Regierung mittlerweile im halbwöchentlichen Rhythmus verkündet.

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„Kurz muss weg!“

Albertina
Demonstration gegen Repression
Alfred Hrdlicka wäre erfreut gewesen. Rund um sein Mahnmal gegen Krieg und Faschismus zwischen Albertina und Wiener Staatsoper versammelten sich an die 300 Menschen, um gegen die repressiven Maßnahmen der österreichischen Koalitionsregierung im Zusammenhang mit der Corona-Krise zu protestiere
n.

Der UHUDLA Mitarbeiter Hannes Hofbauer war dabei

Hrdlicka, der bekannte, im Jahr 2009 verstorbene Bildhauer hatte sein gesamtes künstlerisches Leben dem Kampf gegen Diktatur und Faschismus gewidmet.

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Von der Maske zum Maulkorb

Maulkorb
Maulmaskenkorb

Verschärfte Corona-Gangart Politik und Medien beschwören eine „Exit-Strategie“ die sich bei genauerer Betrachtung als weitergehende Entrechtung erweist.

Von Hannes Hofbauer, veröffentlicht auf der Internetzplattform Rubikon

Von nachösterlicher „Auferstehung“ und „Lockerung“ ist die Rede. Die Medien folgen unisono. Und auch aus Deutschland kommt Lob. Angela Merkel meinte kürzlich zum Umgang mit Corona: „Österreich war uns immer einen Schritt voraus“.

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Protest vorläufig im virtuellen Raum

Blaettchen
Österreich im Corona-Fieber
Die Regierung verspricht Milliardenpakete für alle und jeden, wissend, dass das Geld nicht vorhanden und irgendwo eingetrieben werden muss. Ausgangssperren und Kontaktverbote verlagern den Protest – vorläufig – in den virtuellen Raum.

Von Hannes Hofbauer,  erschienen im Das Blättchen 23. Jahrgang | Nummer 8 | 13. April 2020′

Die Wiener U-Bahnen sind fast menschenleer, verkehren aber regelmäßig. …

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Die Seuche der Repression

 

Hofbauer
© Mario Lang

Corona wird vorbeigehen ■ Die Rückgewinnung unserer Freiheitsrechte und des sozialen Zusammenhaltes werden uns in Österreich und auch den Großteil der Länder des Planeten Erde hingegen noch lange beschäftigen.

 

Von UHUDLA Mitarbeiter Hannes Hofbauer

Dieser Hintergrundartikel ist auch auf der Internetplattform Rubikon veröffentlicht worden.

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Die Linke sitzt in der Falle

cover_hofbauer_migration_final.inddDer UN-Migrationspakt ist ein liberales Machwerk ■ Was haben sich Sozialdemokraten, Grüne und Linke ins Zeug gelegt, um ihren Sympathisanten zu erklären, dem UN-Migrationspakt beizutreten. Ihr Antrieb war, sich von rechter Argumentation abzugrenzen. Nach dem Motto: Wenn die dagegen sind, sind wir dafür.
Von Hannes Hofbauer, erschienen in der UHUDLA Ausgabe 110 / 2019

Ein Blick auf den Text des 34-seitigen Papiers der UN hätte allerdings genügt, um ihn als liberales Machwerk zu entlarven.

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Der böse Russe ist Schuld

cover_hofbauer_feindbild_russland_1_verbessert.inddDie Propagandamaschine läuft ■ Das Feindbild Russland gehört längst zum EU-europäischen und US-amerikanischen politischen und medialen Alltag.
Von Hannes Hofbauer erschienen in der UHUDLA Ausgabe 109 / 2018

Der seit vier Jahren bestehende und zuletzt von Seiten der USA verschärfte Wirtschaftskrieg richtet nicht nur in Russland, sondern auch in Europa großen Schaden an und macht den US-Präsidenten handlungsunfähig. Aus Stellvertreterkriegen in der Ukraine und in Syrien droht ein Weltenbrand zu werden.

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Peter Pilz (1986 – 2017)

pilz
P. Pilz © Martin Wachter

Adieu Peter P. ■ Die Geschichte hält oft seltsame Ironien bereit. So auch im Fall von Peter Pilz. Hier geht es nicht um Abgrapschen oder sexuell belästigen, sondern um den Kern des bürgerlichen Parlamentarismus: die demokratische Legitimität.
Hannes Hofbauer, der Historiker, Publizist und Verleger Hannes Hofbauer erinnert sich

Peter Pilz‘ erster Einzug ins Hohe Haus am Wiener Ring im Jahr 1986 erfolgte, ohne dass er dafür gewählt worden wäre; seinen Wahlsieg im Jahr 2017 hingegen kann er für ein Nationalratsmandat nicht nützen. Seinem Karrierestart fehlte die legitime Grundlage, bei seinem Karriereende wird sie für ihn unbrauchbar.

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