Dieser Krieg ist nicht unser Krieg

© Martin Wachter. 1991 rollten schwere Waffen der NATO Richtung Irak Krieg. Große Protestbewegung gegen die Waffentransporte und mega Aufgebot der Polizei sicherte die Transportroute im Großraum Innsbruck.

Die Linke? Gegen den Krieg Was tun? ■ Als Linker, als Friedensaktivist, als Antifaschist? Kriegshetze geht gar nicht.

Eine Trilogie von Hannes Hofbauer. Teil III:

Die Rede von (unserer) Freiheit, für die national bis rechtsradikal gesinnte Ukrainer kämpfen sollen, ist widerlicher Propaganda-Sprech mit tödlicher Auswirkung. Er instrumentalisiert die Notlage eines Volkes in der Hoffnung, damit opferbereite Menschen gegen Russland gefunden zu haben. Die ukrainischen Helden von heute werden morgen ihre Schuldigkeit getan haben. Weiterlesen

Dieser Krieg ist nicht unser Krieg

© Konrad Adenauer Stiftung. Russisches Volk und ihr Anführer sind „Kommunisten”, „Faschisten” und „Marxisten” gleichzeitig. 1953 war nur der Weg nach Moskau das Schreckgespenst. Wahlplakat der CDU.

Kulturschaffende für den Krieg ■ Der Kampf um die Meinungshoheit an der Kultur-Front. Menschenhass und intellektueller Flankenschutz zum Morden auf dem Schlachtfeld.

Eine Trilogie von Hannes Hofbauer. Teil II:

Neben den Kriegstreibern aus Politik und Medien, die jeden Plan zur Krisenlösung ad acta gelegt haben und sich stattdessen nur mehr mit Waffenlieferungen an die Ukraine und militärischer Ausbildung ukrainischer Jungmänner beschäftigen, geben Stimmen aus Kultur und Kunst einen intellektuellen Flankenschutz zum Morden auf dem Schlachtfeld. Weiterlesen

Dieser Krieg ist nicht unser Krieg

© UGA UHUDLA Geheim Archiv *) Bildtext siehe unten.

Historischer Rückblick ■ Im Schlagschatten der USA ist die Europäische Union in einen Krieg eingetreten, den das Kiewer Regime seit 2014 gegen die abtrünnigen Gebiete im Donbass führt.

Eine Trilogie von Hannes Hofbauer. Teil I:

Dass diese langjährige militärische Auseinandersetzung unter dem Radar der Wahrnehmung im Westen blieb, ist der geopolitischen Interessenslage und der diese begleitenden Medien zuzuschreiben. Weiterlesen

Seawas lieber Willi, wir loss’n uns nix gfoll’n

© Martin Bernert.

Ostbahn Kurti lebt  In der 30-Jahre-UHUDLA-Jubiläumsausgabe und an dieser Stelle großes Dankschee an Willi Resetarits, Heinz R. Unger und Günter Brödl  für das umfangreiche, engagierte und vielseitige politisch- und künstlerische Lebenswerk

„Willi Resetarits und seine sechs Musikanten Kollegen gaben sich im Oktober 2020 die Ehre und ließen im Wiener Orpheum in Transdanubien  den Kurti Ostbahn hoch leben. Weiterlesen

November 2021

© Stefan Weber. Heimat bist Du …

75 Jahre Stefan Weber ■ Der vor drei Jahren verstorbene Drahdiwaberl-Kapellmeister wäre am 8. November 2021 ein dreiviertel Jahrhundert alt geworden.

Über Jahrzehnte war Weber der Präsident der ältesten und rebellischsten Straßenzeitung Österreichs. Seine „präsidialen” Kommentare zur Lage der Nation als Herausgeber bereicherten die Seite drei. Dutzende Cartoons und Illustrationen zierten die UHUDLA-Titelseiten und die letzte Seite. Weiterlesen

Streitbare Medien braucht das Land

© Hanno Wisiak

Machen wir es Kurz ■ Unterstütz die UHUDLA Genossenschaft. Wastl-Kanzler und Kogler Werner korrumpieren mit staatlichen dreistelligen Millionen Steuer-Euros die Medienkonzerne für ihre Zwecke. Rebellische Gegenöffentlichkeit hat einen Namen in Form der ältesten und rebellischsten Straßenzeitung Österreichs,

Die UHUDLA MacherInnen sind auch im nächsten Jahr selbstlos unterwegs, um die gesellschaftlichen Missstände in Österreich, Europa und dem Rest der Welt anzuprangern und fortschrittliche Alternativen aufzuzeigen.

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Peter Handke und der Literatur-Nobelpreis

Zaun
© Mario Lang

Betonierer im Mauerbaumodus Österreichische Politiker und Medien  haben sich genauso wie in der Bundesrepublik Deutschland mit „30 Jahre Mauerfall” in Berlin in Hysterie und Extase geredet und geschrieben. Ist jetzt Österreich noch nicht oder schon ein Unrechststaat oder eine Diktatur, das ist die UHUDLA-Frage. Über die Walter Ulbricht und Erich Honecker DDR stand und steht das Urteil fest. Österreich quo vadis …
Erklärung deutschsprachiger AutorInnen, LiteraturwissenschaftlerInnen, PublizistInnen, ÜbersetzerInnen u.a.

Die Kritik an Peter Handke hat längst den Boden vertretbarer Auseinandersetzungen unter den Füßen verloren.

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Alles, nur nicht Kurz & Hofer

Rudi_Sax
© Christian Znopp

Nie wieder Schwarz-blau Der Arbeitsmediziner und Politaktivist Dr. Rudolf Karazman hat in einem Flugblatt die schwarz-blaue Reichenpolitik aufgelistet, die sich gegen Einkommen, Programme, Mitsprache und Institutionen der Arbeiter und Angestellten orientieren. Diese Politik führt hauptsächlich zur Erhöhung von Gewinnen und erhöht die Macht der Konzern- und Firmenbosse. Wichtig ist, dass die Menschen in Österreich am 29. September 2019 nicht ÖVP oder FPÖ wählen.

Der engagierte Mediziner und Politakteur im Hintergrund stellt folgenden Text für Flugblätter und Internetzagitation zur Verfügung und gibt Tipps das Material im Haus, vor dem nahen Krankenhaus oder Betrieb, vor einer Berufsschule etc zu verteilen. Dr. Rudolf Karazman motiviert Gleichgesinnte was Eigenes und etwas Gscheiteres zu machen. Ein Video auf youtube oder? Es ist ein Versuch, nicht tatenlos im Wahlkampf zuzusehen sondern eigene Initiativen zu tätigen.

Von Dr. Rudolf Karazmann

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Es lebe die Weltrevolution

Lukas&Stefan
Erinnerung zur Rechten Zeit
■ „Weltrevolution – Wann i des no erleben könnt”, frohlockt Stefan Weber in „seinem” gleichnamigen Kinofilm über das epochale Werk der Politrockgruppe Drahdiwaberl. Erinnerungen an den UHUDLA-Herausgeber, ein Jahr nach Stefan Webers Ableben am 7. Juni 2018.

Von Martin Wachter

Kommunismus und „Weltrevolution” waren ein halbes Jahrhundert die Triebkraft des künstlerischen Schaffens von Drahdiwaberl Kapellmeister Stefan Weber.

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Haut die Bullen flach wie Stullen

Bullen
© Bildquelle anonym

Demonstrieren ist kein Wunschkonzert ■ Drahdiwaberl Boss Stefan Weber, Gott habe ihn selig, konnte in den 1970er Jahren noch über die Polizei musikalisch scherzen: „Haut die Bullen flach wie Stullen, schau wie sie rennen, rennen, auch Wien muß brennen brennen …”. 45 Jahre später ist Schluss mit lustig.
„Das war so voraussehbar. Jetzt werden also die Opfer denunziiert! Den AktivistInnen von „Ende Geländewagen” wird von Polizeigeneral und ÖVP-Sicherheitssprecher Mahrer in der Tageszeitung „Kurier“ vorgeworfen, sie hätten der Polizei eine Falle gestellt”,
schreibt Kurto Wendt auf Facebook. Er war einer der vielen OrganisatorInnen der legendären Donnerstagdemos der Gegenwart und Anfang der 2000er Jahre.

Wie? Haben sich Verhaftete zu Boden geworfen und unter fahrende Polizeiautos gerollt – oder haben sie zu einem Polizisten „Warmduscher“ gesagt, damit er zehn mal mit der Faust zuschlägt?

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