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Weberpark
© Karl Weidinger

Stefan Weber Park in Margareten Drahdiwaberl sei Dank gibt‘s seit Dezember 2019 den Stefan Weber Park wo Margareten auf Meidling stößt. Daneben das Elternhaus von Georg Danzer und visavis der Bruno Kreisky Park. Ein dreckiger Lokalaugenschein, wie er dem Herrn Professor gefallen hätte.

Von Karl Weidinger, erscheint im UHUDLA 113 @1 / 2020

Hier möchte man nicht mal tot überm Zaun hängen. Oder doch? Eine verkehrsumtoste Ruderalfläche zwischen den Gürtelfahrbahnen, an der Linken Wienzeile, unweit der U4-Station Margaretengürtel.

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Alles unter einem Hut

Ninic
© Mario Lang

Slavko Ninić, der „Tschuschenkapellmeister“ Seit mehr als 30 Jahren sieht die Kapelle sich als Botschafter der Kulturen. Das Repertoire setzt sich aus traditionellen und selbstkomponierten Liedern der Balkanländer, Serenaden des Mittelmeeres, türkisch-arabisch-orientalen Weisen, griechischem Rembetiko, der bosnischen Sevdalinka und vielem mehr zusammen.

Von Karl Weidinger UHUDLA 113 @1

Aber auch Ausflüge nach Russland ergänzen die musikalische Palette der Tschuschenkapelle.

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Unsere erträumte Welt werden wir nicht mehr schauen

Frauen
© ÖGB Archiv

Eine Arbeiterführerin, die arbeitet ■ Für Adelheid Popp (1869 – 1939) war die politische und gesellschaftliche Mitbestimmung von Frauen keine Selbstverständlichkeit. Die Frauen mussten einen langen Weg gehen, bis sie ihr Recht auf politische Mitbestimmung verwirklichen konnten. Erst im Jahr 1919 wurde das Frauenwahlrecht Wirklichkeit

Spurensuche von Karl Weidinger erscheint in gekürzter Version in der UHUDLA Ausgabe 112/2020

Adelheid Popp war das jüngste von nur fünf überlebenden Kindern und das einzige Mädchen.

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Die Nackerten am Wienerberg

Ziegelteichj
© Karl Weidinger

FKK in the City ■ Eine postindustrielle Karriere ist möglich. Es gibt ein Leben nach Ausbeutung und Kapitalismus – in der Natur. Nach einer erfüllten Zeit als Lehmgrube für den Ziegelabbau kam nach dem Aus die Existenz als Mülldeponie. Seit etwa 30 Jahren ist der Wienerberg saniert und gilt als Oase der Nah- und Nackterholung. FKK inklusive, per Selbstermächtigung.
Von Karoly Gunczy-Tischler, erschienen in der UHUDLA Ausgabe 111 / 2019

Ein UHUDLA-Tipp für Naherholung in der österreichischen Donaumetropole. Schwimmspass mit Skyline im Vorstadt-Paradies.

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Im Rausch des Vergessens

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Karl Weidinger (links) Robert Streibl

Robert Streibel, der Chronologe der Historie ■ Die Wachau verfügt über den „Kremser Senf“ oder „Stein am Felsen“ (Häfenjargon). Auch ein historischer Autor ist weit darüber hinaus bekannt: Robert Streibel, der seinen 60er feiert – mit gutem Wein und guten Büchern.

Von Karl Weidinger UHUDLA Ausgabe 110 / 2019

Kriminalfall und Sittengemälde aus Krems
„Das Leben ist ein Projekt. Zwischen Historie und Literatur, zwischen Bildung und Politik, zwischen Heimat und Exil, zwischen Gedenken und Erinnern“, sagt der Historiker und Zeitgeschichtler Robert Streibel zum Geleit auf seiner Homepage.

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Wem gehört Rock’n’Roll

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Herbert Prohaska (Bild rechts) und der Autor Karl Weidinger

Herbert Prohaska und die Ostbahn Legende ■ „Schneckerls” Erinnerung, ein   „Heimspiel“, am Ostbahn-XI-Platz 1991. Local-Hero Herbert Prohaska hatte Heimvorteil beim legenderen Konzert mit Ostbahn Kurti.

Von Karl Weidinger erschienen in der UHUDLA Ausgabe 110/2019

Es war am Ostbahnplatz in der Hasenleitengasse in Wien Simmering. Und der „Hasenleiten-Bertl“ trat gemeinsam mit dem Ostbahn-Kurti auf. Sozusagen als „Da Joker“ – als Einwechselspieler.

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Sacklpicka, KAS und Haflinga

Mittersteig
 Justizanstalt Mittersteig. © Karl Weidinger

Knastarbeit und Häfn-Alltag ■ “Sacklpicka” bezeichnet einen Sträfling, galt doch das Tütenkleben lange Zeit als Arbeitstherapie im Häfn. Früher klebten die Papierstanitzel Häftlinge, im Jargon „Haflinga“ genannt.

Eine kleine Wiener Häfn-Tour
Von Karl Weidinger erschienen in der UHUDLA Ausgabe 110 / 2019

Ein „Sacklpicka“ sitzt im Häfn, in einer Justizanstalt, ein, bewacht von den KAS, abgekürzt ursprünglich für die „kaiserlichen Arrestantenschließer“.

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Sichelschmiede neu geschliffen

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Iraschko, Pechlander, Nußbaumer, Resch. © Weidinger

Sechs Jahre Werkl im Goethehof Das Schild über der roten Tür beweist, dass man hier richtig ist. Die Tafel besagt „Werkl im Goethehof“ und die Unterzeile verspricht „Kulturelle Freiräume“. Daneben eine Kunstschrift: „Sichelschmiede“. Das 2012 reaktivierte Werkl bietet ein breites Spektrum an Kleinkunst; offene Bühne und offenes Mikrofon inklusive.

Ein Bericht von Karl Weidinger, erschinen in der UHUDLA Ausgabe 110/2019

„Der Werkl-Frei-Raum ist vieles gewesen, auch Polizei- und Tuberkulosestation während der Zeit des roten Wien“, sagt Doris Nußbaumer, Vorstand im Kulturverein. Der Raum ist definitv eine rassismusfreie Zone.

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Das ist alles nicht erlaubt

dav
Der UHUDLA fordert:
Leseverbot beim Fetzntandler.

Kontrollwahn von A bis Z ■ Betreutes Denken – Unterwegs zur Verbotsgesellschaft
Der Uhudler war es schon, der Hanf ist es noch immer: verboten, obwohl harmlos. Derzeit erhitzt das Kopftuch für Kinder die Gemüter. Bargeld und Diesel werden auch schon heiß diskutiert. Die Liste der Verbote ist lang und erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.
Von Karoly Gunczy Tischler erschienen in der UHUDLA Ausgabe 109

„Soziale Kontrolle“ ist ein Begriff, den der Soziologe Edward Alsworth Ross bereits 1896 etablierte. Die gewollte Lenkung des Einzelnen durch die Gruppe verstärkt die beabsichtigte Herrschaft der Gesellschaft über das Individuum.

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Ein Leben für den Blues

Cook_Walter
„Westend Blues” – Musik & Lesung mit dem legendären UHUDLA-Autor Walter Eckhart (r) mit Blues-Legend Al Cook (. Fotos: © Ludwig Schädl

Al Cook und „sein” Mississippi Delta mitten im Dritten ■ Mehr als ein halbes Jahrhundert ist er in Sachen Blues unterwegs. Auf den Baumwollfeldern war er noch nie, auch noch nicht in den Plantagen der Südstaatler. Der Blues-Veteran Alois Kurt Koch der Dritte, besser bekannt als Al Cook, bezeichnet sich als Leidenschaftsmusiker.

Von Karl Weidinger, erschienen UHUDLA Ausgabe 109 / 2018

Der Blues-Veteran Alois Kurt Koch der Dritte, besser bekannt als Al Cook, bezeichnet sich als Leidenschaftsmusiker. 1964 gab er sein erstes Konzert in Wien. 2006 erhielt er ebenda das Goldene Verdienstzeichen. Orden wie Ehrenzeichen (von Bad Ischl), Verdienstkreuze (von Wien) und Rathausmänner (in der Einzahl) sind seine Sache nicht.

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