Kein Grund zur Besserung

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Die Zukunft der AUVA ■ Was ist von der Kanzler Kurz’schen Angst-Politik zu halten, die sich in Zeiten der Covid-19 Pandemie um die totale Gesundheit des Volkes kümmert, lautet die Frage. Ein Teil der Antwort ist in dem Umgang mit der Allgemeinen Unfall Versicherungsanstalt AUVA zu finden.

Eine UHUDLA-Dokumentation von Martin Wachter

Am 28. Dezember 1887 wurde das Unfallversicherungsgesetz im österreichischen k&k Parlament beschlossen. Es war das erste Sozialversicherungsgesetz und gilt als Grundstein des Sozialversicherungswesens.

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Lousitanien wählt die politische Vielfalt

Portugiesische Verhältnisse ■ LousitanierInnen befinden sich in einer spannenden Situation. In welche politische Richtung der Weg nach dem Urnengang am 6. Oktober 2019 führt, wird sich in der nächsten Zeit entscheiden.
Aus Lisboa berichtet Martin Wachter

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© Grafik RTP Portugal-Fernsehsender

Die Sozialistische Partei PS Partido Socialista des Regierungschefs Antonio Costa hat erwartungsgemäß die Wahl gewonnen.

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„Vamos ver” – eine spannende Wahl

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CGTP-Demo am 9. Juli in Lisboa © Foto Wachter

Portugiesische Verhältnisse ■ Nicht nur in Österreich wird am 29. September 2019 eine neue Volksvertretung gewählt. In Portugal, dem EU-Land an der südwestlichen Atlantikküste bestimmen eine Woche später am 6. Oktober die Wählerinnen und Wähler ihre Zukunft. Die LousitanierInnen befinden sich zur Zeit in einer spannenden Situation. In welche politiische Richtung der Weg nach dem Urnengang führt ist offen.

Aus Lisboa berichtet Martin Wachter

Die Minderheitsregierung des sozialdemokratischen Sozialisten der PS (Partida Socialista) Antonio Costa hat Portugal in den vier Jahren ihrer Amtszeit vor dem politischen und ökonomischen Absturz bewahrt.

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Lousitanien steuert Backbord

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„Vorwärts”, die Wochenzeitung der KP Portugals

Portugiesische Verhältnisse ■ Nach der Wahl ist vor der Wahl. Nicht nur in Österreich, auch in Portugal muss bis spätestens Oktober 2019 ein Parlament gewählt werden. Da ist eine EU-Wahl Einschätzung über die politischen Zu- und Umstände im südwestlichsten EU-Land an der Atlanikküste angebracht. Portugal gilt vorallem den SozialdemokratInnen als Hoffnungsträger für die europäische „Linke“.

Von Martin Wachter aus Lisboa

Portugals politisches Ruder ist auf Kurs Backbord ausgerichtet. Backbord, ist die linke Seite eines Wasser-, Luft- oder Raumfahrzeugs. In der Seefahrer- und Entdeckernation am Ende des europäischen Kontinents ist ein Linkskurs nichts Außergewöhnliches.

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Liebes Österreich – So geht Politik und Demokratie

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© Wochenzeitung Avante, Portugal

Portugiesische Verhältnisse ■ EU-Wahlen funktionieren auch anders. Portugal hat 21 MandatarInnen im EU Parlament. Zur Wahl am 26. Mai 2019 treten 17 Parteien an. Das ist schon einmal ein Unterschied zu Österreich über das demokratische Verständnis im Lande. Der österreichische Präsident Alexander van der Bellen könnte sich ein Beispiel an seinem portugiesischen Amtskollegen Jorge Sampaio nehmen. Der hat 2004 mit der Begründung „Unfähigkeit“ die gesamte Regierung abgesetzt und Neuwahlen veranlasst.

Von Martin Wachter aus Lisboa

Im Gegensatz zur EU-Rechtsberichterstattungshysterie in so gut wie allen Staats-, Konzern- und Privatmedien der 28 Wahlstaaten, ein Blick auf die politischen Verhältnisse in Portugal, Spanien.

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Rechts um – Links um, viva Socialismo

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© Karl Berger

Rechtsrechte öffentlichrechtliche Hysterie ■ Es vergeht keine Wahl in Europa ohne dass die öffentlich rechtsrechtlichen Medien in Österreich und Deutschland eine ultrarechte Umwälzung in den Parlamenten herbeischwadronieren. Der ORF ist da besonders eifrig. Naja schließlich wird Österreich ja rechtsrecht regiert. Ein Großteil des Personals am Küniglberg und in den Landesstudios muss ja ihren Arsch in Zukunft in die „rechtsrichtige“ Richtung halten.

Ein Kommentar von Martin Wachter

Ein Beispiel ORF.at Startseite vom 6. Mai 2019 Rubrik Ausland gefällig: „Umfrage: Ultrarechte vor Einzug ins dänische Parlament

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Zeichen setzen – Probleme zeigen

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Heinz Bruckschwaiger
■ Der mit der Natur und auf die Natur baut ist am 29 März 2019 im Alter von 75 Jahren verstorben. Leider truaert die immer kleiner werdende UHUDLA Gemeinde um einen weiteren Fan und einen Künstler der Zeichen gesetzt hat. Seine Landschaftsinstalationen werden bleibende Eindrücke in der Nachwelt hinterlassen.

Von Martin Wachter erschienen in der UHUDLA Ausgabe 101 / 2014

Auf den Seiten 26 und 27 ist der Allroundkünstler im Portrait. Was haben die burgenländischen Gemeinden Bad Sauerbrunn, Haschendorf, Krensdorf, Oggau, Olbendorf, Sigleß, Zagersdorf und Wiesen gemeinsam? In diesen Orten befindet sich Landschaftskunst_Projekte von Heinz Bruckschwaiger. Eine „Werkschau” zum 70. Geburtstag des Universalkünstlers.

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Der Kampf ist der Weg

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Portugiesische Verhältnisse Proteste nonstop, vielfältig und rot. Kämpfen gehört zum Alltag im krisengeschüttelten EU-Land an der Südwestküste des Kontinents. 2019 ist ein Wahl- und Zahljahr. Ende Mai das EU-Parlament. Im Herbst geht’s um Portugal. Ohne Rücksicht auf Verluste setzt die Minderheitsregierung der Sozialistischen Partei den schaumgebremsten Sparkurs im Staatshaushalt fort.
Aus Lisboa, ein Bericht von Martin Wachter, erschienen in der UHUDLA Ausgabe 110

In Sachen Demonstrationen, Streiks und Widerstand sind die PortugiesInnen durch Jahrzehnte dauernde politische Auseinandersetzungen kampferprobt. Was die „Gelben Westen” in Frankreich auf die Straße treibt, ist im Armenhaus der EU Gang und Gebe.

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UHUDLA-W – wie Widerstand

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Die Grafik sollte nicht verwundern  ■ Das ist die Umkehr der Wastl Kurz und Heinzi Strache Formel, eben halt nicht fürs Kapital sondern für die Werktätigen. Statt 60 Stundenwoche und 12 Stunden Arbeit lautet die Forderung der ausgebeuteten ProletarierInnen: „Genug gehack’lt”. 6 Stunden Arbeitstag und 26,7 Stunden Arbeitswoche.

60 zu 40 also drei Drittel zu zwei Drittel macht die Arbeitsreduktion ein Drittel von 40 = 13,33 mal zwei sind aufgerundet 26,7 Stunden die Woche. Nach der Kurz_ und Stracheformel Formel reichen sogar 6 Stunden Arbeit am Tag.

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Portugal im Dauer-Kampf

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100.000 DemonstrantInnen am 9. Juni 2018 auf den Strassen Lisboas.

Portugiesische Verhältnisse ■ 35-Stunden-Arbeitswoche für alle, für menschenwürdige Jobs – und mehr Geld, mindestens 650 Euro im Monat! Die PortugiesInnen kämpfen für ihre Rechte und eine bessere Arbeitswelt. Der Minderheits-Regierung des Sozialisten (Sozialdemokraten) Antonio Costa bläst ein scharfer, kalter Atlantikwind um die Ohren. Es vergeht keine Woche ohne Streiks und Kundgebungen.
Aus Lisboa berichtet Martin Wachter

Spitalspersonal, Beschäftigte im Bildungswesen und im Staatsdienst, bei Polizei und beim Militär, bei der Müllabfuhr, bei Eisenbahn und den U-Bahnen in Porto und Lisboa, 3.000 ArbeiterInnen von Volkswagen Portugal und vorallem Handelsangestellte und das Personal in der Tourismus-Branche sind wütend.

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