
KPÖ EU Wahl Erfolg ■ Nach der Wahl ist vor der Wahl. 2.284 Stimmen und 1,69 Prozent Wähleranteil für die KPÖ. Das ist eine Zielvorgabe für die bevorstehende Wahl des Parlaments im September 2024.
Die Initiative ROTER STORCH startet die Unterstützung der burgenländischen Kommunistinnen und Kommunisten. Das Hohe Haus am Wiener Ring braucht linke Opposition und mehr Rot für soziale Gerechtigkeit und politische Vernunft.
Die EU Wahl hat im Burgenland gezeigt, dass das Interesse für fortschrittliche Politik zum Wohle des Volkes zunimmt. Auf diesem Fundament kann der Bau für eine gerechte Gesellschaft beginnen.
So wie es ist, bleibt es nicht
Den Trend einer Entwicklung der Gesellschaft nach Rechts kann nur mit richtiger Linker Poitik begegnet werden. Immerhin haben die WählerInnen bei der EU Wahl am 9. Juni ein Zeichen in diese Richtung gesetzt. Die KPÖ hat in 47 der 171 Gemeinden des Burgenlandes die zwei Prozent Marke überschritten. In den sieben Bezirken und zwei Freistädten des Landes konnte die KPÖ bei den gesondert ausgewiesenen Wahlkartenergebnissen, ausser Oberpullendorf mit nur 1,96 Prozent, die zweier Hürde überspringen. Ritzing im Oberpullendorfer Bezirk überraschte mit einen Ergebnis von 4,70 Prozent und 21 Stimmen für die KPÖ. In derselben Region in Weingraben machten sich die WählerInnen mit 3,81 Prozent für die Kommunisten bemerkbar. In Olbendorf im Bezirk Güssing wählten 25 Stimmberechtigte, knapp über 4 Prozent, kommunistisch.
Von Nord nach Süd machten in Neusiedel am See 69, Parndorf 31, Bruckneudorf 37 und in Gols 36 ein Kreuz bei der KPÖ. Am unteren Ende rund um den See waren es in Eisenstadt 134, in Neufeld an der Leitha 40, Siegendorf 30, Mattersburg 89, Pötsching 25 und Wiesen 31 Stimmen.
Im mittleren und südlichen Burgenland konnte der 30er Wert nur in Oberwart mit 42 Stimmen für die KPÖ übertroffen werden. Da geht sicher noch mehr. Erwähnenswert sind die Gemeinden mit einen Stimmenanteil über 3 Prozent. Das sind von Süd nach Nord: Rudersdorf, Mühlgraben, Rohr im Burgenland, Olbendorf, Neustift bei Güssing, Kukmirn, Rotenturm an der Pinka, Kemeten, Weingraben, Ritzing und Wimpassing an der Leitha.

Hans Peter zieh dich warm an
Wenn schon eine Wahlanalyse aus linker Sicht, dann sollte auch der Spass nicht zu kurz kommen. Die guten politischen Zeiten für den Landesfürsten Doskozil beginnen sich zu wenden. Für „Spendierhosen”-Hans Peter votierten nur noch 28 Prozent seiner Schäfchen. Das sind immer noch 39.375, aber bereits um drei Prozent weniger WählerInnen im Vergleich zur letzten EU-Wahl.
In der Güssinger Gemeinde Tschanigraben* will der ROTE STORCH bei der nächsten Wahl Positionen gewinnen. Da könnte die zweitstärkste Kraft im Ort nur einen Flügelschlag entfernt sein. Der Unterschied der richtig Roten zur Frakton der Sozialdemokraten beträgt nur noch 22 Stimmen. Die Grünen, NEOS und DNA haben nur um eine Stimme mehr. Die Kickl Blauen verbuchen nur zwei Stimmen Vorsprung. Gut schaut es auch nicht für die Schwarzen im Ort an der ungarischen Grenze aus. Vier Stimmen mehr für die KPÖ und die STÖRCHE, die ROTEN wären die zweitstärkste Partei in Tschanigraben.
Auf geht’s – Die Rebellion im Burgenland kann beginnen.
*) Tschanigraben EU-Wahl Ergebnis. SP: 23, VP 4, FP 3. Grüne, NEOS und DNA jeweils 2 und die KPÖ eine Stimme und 2,70 Prozent.
