Der Stadtrat fährt mit dem Radl in die Hock*n

Robert_VHSRobert Krotzer, ein Jahr Grazer Stadtrat ■ Der jüngste Stadtrat in der Murmetropole zieht Bilanz. Es tut sich viel im Gesundheitssektor am Fuße des Uhrturms. Der 30jährige kommunistische Kommunalpolitiker hat in seiner einjährigen Amtszeit einiges bewegt. Robert ist bescheiden geblieben, lebt in einer Wohngemeinschaft und fährt mit dem Radl in die Hock’n ins Rathaus. Seine vier männlichen Kollegen von der schwarzblauen Regierungskoalition bevorzugen beispielsweise Mercedessterne und Audi-Ringe.

Du bist Kommunist und das jüngste Stadtregierungsmitglied, das es in Graz je gegeben hat. Am 5. April 2017 war Amtsantritt Hat sich Dein Leben verändert.
Robert Krotzer: Natürlich habe ich jetzt mehr Arbeit und weniger Freizeit, großkopfert bin ich aber nicht geworden, falls das gemeint ist.

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Mut zum Widerstand …

UHUDLA_107_WPAllen helfen, die Hilfe brauchen ■ Die KPÖ ist mit 25.645 und 20,34 Prozent der abgegebenen Stimmen wieder zweitstärkste Partei im Grazer Gemeinderat. Gegenüber der Wahl von 2014 haben die KommunistInnen im Februar 2017 um 2 920 Stimmen mehr erhalten und ein zweites Stadtratsmandat dazu gewonnen. Der 30-jährige Robert Krotzer, ein AHS-Lehrer war fünf Jahre Gemeinderat. Er hat diese Funktion übernommen.
UHUDLA Ausgabe 107 / 2017 Titelgeschichte
Ein Interview von Anne Rieger  mit Robert Krotzer

ÖVP und FPÖ, stärkste und drittstärkste Partei mit 37 bzw. 16 Prozent der abgegebenen Stimmen, haben sich zur blau-schwarzen Koalition eingemauert. Mit ihrer Stimmenmehrheit haben sie der KPÖ das Wohnungsressort entrissen, das sie 19 Jahre erfolgreich geführt hat. Stattdessen teilen sie ihr das Verkehrsressort, sowie die Ressorts Gesundheit und Pflege zu. Letzteres übernahm Robert Krotzer.

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Der aufrechte Gang und die Oktoberrevolution

Oktober

100 Jahre Oktoberrevolution ■ „Auf tausend Kriege kommen nicht zehn Revolutionen, so schwer ist der aufrechte Gang“, merkte einst der marxistische Theoretiker Ernst Bloch an. Im Oktober 1917 aber kam es in Russland zu einer solchen Revolution. Im aufrechten Gang erhoben sich hunderttausende ArbeiterInnen, Soldaten und BäuerInnen und Millionen Menschen schlossen sich unter der Führung Lenins und der Bolschewiki den Losungen „Brot und Frieden“ sowie „Alle Macht den Sowjets“ an.
Ein Essay von Robert Krotzer

Die sozialistische Oktoberrevolution veränderte und bestimmte den weiteren Verlauf des 20. Jahrhunderts wie kaum ein anderes historisches Ereignis.

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Die Hoffnung nie aufgeben

M_Cäsar

Zum Abschied von Maria Cäsar ■ Ich habe die traurige Nachricht erfahren, dass die antifaschistische Widerstandskämpferin Maria Cäsar kurz vor ihrem 97. Geburtstag von uns gegangen ist. Viele Erinnerungen an gemeinsame Momente mit Maria sind mir seither durch den Kopf gegangen:
An unser letztes Gespräch am 1. Mai 2017, als sie mich nach der Demonstration umarmte und sagte: „Sehr schön host g’redet – nur a bissl lang war’s.“ Und sie herzlich lachte, als ich antwortete: „Maria, du weißt ja eh wie das ist, wenn man einmal zu reden anfängt…“
Eine persönliche Danksagung von Robert Krotzer, Gesundheitsstadtrat in Graz

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Eine Politik, die Mut, Hoffnung und Solidarität verbindet

Robert_Marx

Der Grazer Gesundheitsstadtrat Robert Krotzer von der KPÖ berichtet über seine Arbeit ■ Gestern Dienstag am 8. August 2017 am Vormittag waren in der wöchentlichen Sozialsprechstunde zwölf Menschen bei mir im Stadtratsbüro mit unterschiedlichsten Anliegen: Vom gelernten Schlosser, dem trotz schwerer gesundheitlicher Probleme vom AMS keine Umschulung finanziert wird, über eine Mindestpensionistin, die den Selbstbehalt für die Reparatur ihres Hörgeräts nicht bezahlen kann, ein Mann, dem nach 27 Jahren in seiner Wohnung die Delogierung angedroht wird, bis hin zu einem Schüler, der finanzielle Unterstützung braucht, um an der gemeinsamen Klassenfahrt nach Rom teilzunehmen.

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Die Gesundheit ist ein hohes Gut

RobertgelbGesundheitstadtrat Robert Krotzer ■  „Gesundheit ist nicht alles, aber ohne Gesundheit ist alles nichts“. 
Gemeinsam mit Elke Kahr hat der Neo-Stadtrat der steirischen Landeshauptstadt über die grundsätzlichen Haltungen der KPÖ Graz in den Bereichen Gesundheit und Pflege gesprochen.

Eine gut funktionierende und allen Menschen zugängliche öffentliche Gesundheitsversorgung ist für die Grazer KommunistInnen ein elementarer Baustein sozialer Politik und in diesem Sinne will Robert Krotzer das Ressort führen.

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KommunistInnen mit Schwung und Kraft für Graz

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Widerstand von links – Gegen das Grazer Machtkartell

robert-mikroMit einem Fuß im Parlament, mit einem Fuß auf der Straße ■ Ein Gespräch mit Stadtrat Robert Krotzer. Anne Rieger hat das Inteview für die Wochenzeitung „Unsere Zeit” UZ verfasst. Die UZ ist eine bundesrepublikanische Zeitschrift der Deutschen kommunistischen Partei DKP.

Die KPÖ ist am 5. Februar mit 20,3 Prozent der abgegebenen Stimmen wieder zweitstärkste Partei im Gemeinderat in Graz geworden. Gegenüber der Wahl 2014 hat sie 2 920 Stimmen und ein zweites Stadtratsmandat (Bürgermeister) dazu gewonnen. Der 29-jährige Robert Krotzer, AHS-Lehrer (Gymnasium) und seit fünf Jahren Gemeinderat, wird diese Funktion für die KPÖ Graz übernehmen. Welches Ressort er leiten wird, hängt von der ÖVP und der drittstärksten Partei, der FPÖ, ab, die derzeit Koalitionsverhandlungen führen.

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Graz und die Arroganz der Macht

robert_kRober Krotzer, der Neo Stadtrat in der steirischen Landeshauptstadt, stellt die Frage warum keine Politik auch keine Lösung ist ■ Am Dienstag den 14. Februar 2017 haben die Koalitionsverhandlungen zwischen ÖVP und FPÖ in Graz begonnen.

Obwohl die Grazer KPÖ und Elke Kahr nicht zuletzt aufgrund der vorbildlichen und sozialen Führung des Wohnungsressorts von den Grazerinnen und Grazern eindeutig als zweitstärkste Kraft bestätigt wurden, machen Mario Eustacchio und die FPÖ in bekannt bescheidener Manier den Posten des Wohnungsstadtrats zur Koalitionsbedingung für die Blauen.

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Mit dem Kompass des Marxismus

robert-mikroGrazer Neo-Stadtrat Robert Krotzers persönliche Worte als Freund des UHUDLA an die Freunde des UHUDLA ■ Herzlichen Dank für die vielen Gratulationen und netten Worte!
Und ein besonderes Dankeschön an Elke Kahr und die Grazer KPÖ für das mir entgegengebrachte Vertrauen, dass ich mit 29 Jahren als zweiter Stadtrat der KPÖ Graz und damit als Mitglied der Grazer Stadtregierung nominiert werde.

Dieser Herausforderung sehe ich mit großem Respekt, aber auch Freude entgegen – und ein weinendes Auge ist natürlich auch dabei, da ich meine bisherige Arbeit als Lehrer sowie meine KollegInnen und die SchülerInnen sehr gern gehabt habe.

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