Schritt für Schritt zum Erfolg

Steiermarkkp

Helfen statt reden ■ Die politische Strategie der steirischen KPÖ lässt sich wie folgt zusammenfassen: Sie versucht, eine Bewegung für das tägliche Leben und für die großen Ziele der ArbeiterInnenbewegung zu sein, sie verbindet ihre Politik mit glaubwürdigen Personen und sie drückt das auch dadurch aus, dass ihre Mandatarinnen und Mandatare einen großen Teil ihres Politbezuges für konkrete soziale Zwecke verwenden.

Von Franz Stephan  Parteder

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1. Halbzeit Volksbefragung – Ziel erreicht

Gondel

Plabutsch-Gondel ■ 5.000 Unterschriften „Die Hälfte ist gesammelt und der Zuspruch von Seiten der Bevölkerung ist noch größer als bei Olympia!“, resümiert Manfred Eber der KPÖ Klubobmann im Grazer Rathaus.
Zumindest 38 Millionen Euro und 3.600 Bäume würde das Prestigeprojekt einer Plabutsch-Gondel verschlingen. Die Volksbefragung, die Bürgermeister Siegfried Nagl für das 1. Quartal 2020 versprach, ist auf den St. Nimmerleinstag verschoben, während die Planungen auf Hochdruck weiterlaufen.

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Ein großartiger Mensch und außergewöhnlicher Politiker

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Zum 70er von Ernst Kaltenegger ■ KPÖ Steiermark: „Als steirische KPÖ verdanken wir dir viel. Darum möchten wir dir nicht nur von ganzem Herzen gratulieren, sondern vor allem auch von ganzem Herzen danken für alles, was du über viele Jahre und Jahrzehnte nicht nur für die Kommunistische Partei, sondern vor allem auch für die Menschen in Graz und in der Steiermark getan hast – und für alles, was du immer noch tust. Alles Gute, lieber Ernst”.

Der UHUDLA gratuliert mit dem Beitrag, Besser helfen als reden, über Ernst Kaltenegger von Lutz Holzinger herzlich zum 70. Geburtstag.

Du warst und bist ja immer ein treuer Unterstützer der ältesten und rebellischsten Straßenzeitung Österreichs.

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Das Leben ist zu teuer

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Krotzer, Klimt, Kahr & Eber v.l.n.r. KPÖ-Aktion in Graz

KPÖ-Aktion in Graz ■ „Steigende Wohn- und Lebenskosten bereiten den Menschen große Sorgen.“ Aus diesem Anlass protestierte die KPÖ am Samstag den 29. Juni 2019 in Graz gegen die ständige Teuerung. Die Grazer Stadträtin Elke Kahr, Stadtrat Robert Krotzer und Claudia Klimt-Weithaler, Klubobfrau der KPÖ im Landtag, marschierten mit zahlreichen Aktivistinnen und Aktivisten in Warnwesten vom Lendplatz zum Jakominiplatz.

Während Löhne in Österreich seit 2009 um lediglich 13,1 Prozent erhöht wurden, schnellen die Wohn- und Lebenserhaltungskosten in der Steiermark in die Höhe: Mieten sind um ein Viertel und Betriebskosten um 20 Prozent gestiegen, die Öffi-Stundenkarte kostet gar um ein Drittel mehr.

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Solidarität schaffen, Widerstand organisieren

Kontorobert

Offene Konten der KPÖ Steietmark ■ Wer als Politiker monatlich 6.000 oder gar 12.000 Euro netto verdient, hat keine Ahnung davon, wie Pflegekräfte, Lehrlinge oder Mindestpensionistinnen leben müssen. Darum gibt es bei der KPÖ Steiermark eine Gehaltsobergrenze bei Polit-Gehältern, durch die seit 1998 tausende Menschen in Notlagen mit über zwei Millionen Euro unterstützt werden konnten.

Diese beachtliche Summe, die von den KPÖ MandatarInnen in 20 Jahren gespendet wurde, konnte beim Tag der Offenen Konten zum Jahreswechsel 2019 bekannt gegeben werden.

Bericht über die Veröffentlichung des Grazer Gesundheitsstadtrates Robert Krotzer

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Marx und Engels zur Wohnungsfrage

Franz200 Jahre Karl Marx ■ Franz Stephan Parteder auf der Karl-Marx-Konferenz: „Wohnen ist (neben der Umwelt) jener Bereich des gesellschaftlichen Lebens, bei dem die Menschen nicht glauben, dass der Markt alles regeln kann und soll“, sagte Franz Stephan Parteder beim Karl-Marx-Kongress am 5. Mai 2018 in Graz.

Die Werke von Karl Marx und seinem Gefährten Friedrich Engels sind für uns keine Heilige Schrift, sondern eine Anleitung zum Handeln. Deshalb müssen wir ihre Schlussfolgerungen – wie sie es auch selbst getan haben – immer wieder anhand der wirklichen Bewegung, nämlich der gesellschaftlichen Entwicklung überprüfen.

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Der Stadtrat fährt mit dem Radl in die Hock*n

Robert_VHSRobert Krotzer, ein Jahr Grazer Stadtrat ■ Der jüngste Stadtrat in der Murmetropole zieht Bilanz. Es tut sich viel im Gesundheitssektor am Fuße des Uhrturms. Der 30jährige kommunistische Kommunalpolitiker hat in seiner einjährigen Amtszeit einiges bewegt. Robert ist bescheiden geblieben, lebt in einer Wohngemeinschaft und fährt mit dem Radl in die Hock’n ins Rathaus. Seine vier männlichen Kollegen von der schwarzblauen Regierungskoalition bevorzugen beispielsweise Mercedessterne und Audi-Ringe.

Du bist Kommunist und das jüngste Stadtregierungsmitglied, das es in Graz je gegeben hat. Am 5. April 2017 war Amtsantritt Hat sich Dein Leben verändert.
Robert Krotzer: Natürlich habe ich jetzt mehr Arbeit und weniger Freizeit, großkopfert bin ich aber nicht geworden, falls das gemeint ist.

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Mut zum Widerstand …

UHUDLA_107_WPAllen helfen, die Hilfe brauchen ■ Die KPÖ ist mit 25.645 und 20,34 Prozent der abgegebenen Stimmen wieder zweitstärkste Partei im Grazer Gemeinderat. Gegenüber der Wahl von 2014 haben die KommunistInnen im Februar 2017 um 2 920 Stimmen mehr erhalten und ein zweites Stadtratsmandat dazu gewonnen. Der 30-jährige Robert Krotzer, ein AHS-Lehrer war fünf Jahre Gemeinderat. Er hat diese Funktion übernommen.
UHUDLA Ausgabe 107 / 2017 Titelgeschichte
Ein Interview von Anne Rieger  mit Robert Krotzer

ÖVP und FPÖ, stärkste und drittstärkste Partei mit 37 bzw. 16 Prozent der abgegebenen Stimmen, haben sich zur blau-schwarzen Koalition eingemauert. Mit ihrer Stimmenmehrheit haben sie der KPÖ das Wohnungsressort entrissen, das sie 19 Jahre erfolgreich geführt hat. Stattdessen teilen sie ihr das Verkehrsressort, sowie die Ressorts Gesundheit und Pflege zu. Letzteres übernahm Robert Krotzer.

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Die Hoffnung nie aufgeben

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Zum Abschied von Maria Cäsar ■ Ich habe die traurige Nachricht erfahren, dass die antifaschistische Widerstandskämpferin Maria Cäsar kurz vor ihrem 97. Geburtstag von uns gegangen ist. Viele Erinnerungen an gemeinsame Momente mit Maria sind mir seither durch den Kopf gegangen:
An unser letztes Gespräch am 1. Mai 2017, als sie mich nach der Demonstration umarmte und sagte: „Sehr schön host g’redet – nur a bissl lang war’s.“ Und sie herzlich lachte, als ich antwortete: „Maria, du weißt ja eh wie das ist, wenn man einmal zu reden anfängt…“
Eine persönliche Danksagung von Robert Krotzer, Gesundheitsstadtrat in Graz

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Eine Politik, die Mut, Hoffnung und Solidarität verbindet

Robert_Marx

Der Grazer Gesundheitsstadtrat Robert Krotzer von der KPÖ berichtet über seine Arbeit ■ Gestern Dienstag am 8. August 2017 am Vormittag waren in der wöchentlichen Sozialsprechstunde zwölf Menschen bei mir im Stadtratsbüro mit unterschiedlichsten Anliegen: Vom gelernten Schlosser, dem trotz schwerer gesundheitlicher Probleme vom AMS keine Umschulung finanziert wird, über eine Mindestpensionistin, die den Selbstbehalt für die Reparatur ihres Hörgeräts nicht bezahlen kann, ein Mann, dem nach 27 Jahren in seiner Wohnung die Delogierung angedroht wird, bis hin zu einem Schüler, der finanzielle Unterstützung braucht, um an der gemeinsamen Klassenfahrt nach Rom teilzunehmen.

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