Mehr Mut statt Wut

Rudi_PortSebastian Kurz Theresa MayZwei Abgänge als Folge ihrer Unfähigkeit zur Zusammenarbeit und zu Kompromissen, also zu Politik. Die britische Premierministerin Theresa May bekämpfte die Arbeiterpartei und wollte dann der Laborparty die Schuld am EU-Austritt-Desaster umhängen. Sebastian Kurz grenzte die SPÖ aus und beschimpfte die Wiener StadtpolitikerInnen und die Bevölkerung.

Ein UHUDLA-Wahlzwischenruf von Rudolf Karazman

Sebastian Kurz behandelte die SPÖ wie Schüssel 2006:. „Zugeständnis ist schon, dass wir überhaupt mit der SPÖ reden“, ein Satz der die andere Partei negiert und ausschließt. Dollfuss lebt. Ex-Kanzler Kurz erhielt für seine Ausgrenzung und Abwertung die Rechnung. So kurz kann sich die Sozialdemokratie nicht behandeln lassen.

Nun ziehen täglich Facebookies in Krone-Manier über die „Politiker“ her. Hört auf mit diesem Stil und beweist, dass Ihr Politik entwickeln könnt. Politik ist nicht im Echoraum herumschimpfen. Wir brauchen keine Wut-Bürger, sondern Mut-Bürger, die rausgehen und Menschen abhalten, weiter FPÖ wählen, und die die anderen Parteien dazu bringen, eine human-ökologische Zukunft zu gestalten.

Drei strategische Hebel könnten:

– 10 Forderungen für eine humanökologische Politik
– Säuberung der braunen Einzelfälle und Spendenkonten
– Diskussion mit Menschen nahe FPÖ und ÖVP-Kurz

Hervorragende Plätze der politischen Arbeit sind:

– Schüler an Berufsschulen
– Bewohner im Gemeindebau
– die Mitarbeiter in Magistat und in den Wiener Verkehrs Betrieben
dort sind viele FPÖ-Wähler, die von den Vorzügen des Roten Wien leben, ohne das sie darüber nachdenken.

4 Themen für FPÖ-WählerInnen zum Nachdenken:

– Asylanten sind die Karotte, dahinter geht es um Bereicherung, Betrug, Korruption, Eurofighter, Wasserverkauf. Lasst Euch von der FPÖ nicht missbrauchen

– Wien ist die Hauptstadt der Migration, seit der Monarchie. Fast jeder hat Großeltern, die nach Wien eingewandert sind. Wäre die FPÖ damals schon gewesen, gäbe es die meisten WienerInnen nicht.

– FPÖ Wähler sind die teuersten WählerInnen. Mit ihrer Stimme erlauben sie Eurofighter, Asfinag, HYPO-Alpeadria, Linzer Tower…
Der Milliardenschaden wird dann von uns beglichen. Andererseits befürworten die Freiheitlichen die Reduktion der Mindestsicherung und der Stundenlöhne auf 1.50 Euro. FPÖ-Wähler schaden der Bevölkerung. Lernt aus dem Ibiza-Video anders zu wählen.

– Die FPÖ ist aggressive Männerpolitik, auch zum Nachteil der Frauen.

Der Autor:
Prof. Dr. Rudolf Karazman,
ist Facharzt für Psychiatrie & Neurologie, Psychotherapeut, Arzt für Arbeitsmedizin und IBG-Gründer. Er ist Jahrgang 1955, entstammt einer burgenländisch kroatischen Bauernfamilie aus Nikitsch. Für mehrere Bücher zeichnet er als Autor. Der vielseitige Wissenschafter war in seiner Jugend ein „linksorientierter” Studentenvertreter und Kämper für die Rechte der Werktätigen. Rudi hat einen Faible für Musik. Er spielte in den Anfangsjahren der „Drahdiwaberl” bei Kapellmeister Stefan Weber das Saxophon, selbiges Instrument bei der Politkult-Band „Bolschoi Beat” mit Georg Siegl und Erwin Schuh.

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