Juni 2022

© Walter Eckhart. Die Krone (Zeitung)

die waschl Menschliche Eigenschaften mit erzgemeiner Comik nach Strich- und Phantasiegestalten. 

Walter Eckhart ERZrote Zeichenkunde, erschienen UHUDLA Ausgabe 116 @-3 / 2022

Der UHUDLA-Urgründer-Vater, Autor und Kollumnist in der ältesten und rebellischsten Straßenzeitung ist wieder zurück. Nicht mit Text und Schlagzeilen wie „Wennst am Zumpferl zupfst muss der Himmelvater weinen” oder mit den Rubriken aus den Anfangsjahren dieser Zeitschrift. „Querbraten” und „Müsli Marxist”.

Jetzt kommt im UHUDLA Walters spitze Feder zum Einsatz. Er karrikiert alles was ihm nicht heilig ist – und das ist Alles.

36 Jahre lang erschienen Walter Eckharts Cartoons – die waschln (Fetzmschädl, Krautwaschl, Drahtwaschl, Auf- und Abwaschfetz’n), das erzgemeine comik – in dieser für ihn so lehrreichen und politisch prägenden  linken Zeitschrift. Walter Eckhart sagt Cartoons zu seinen Comiks, denn für Karrikaturen mit menschenähnlichem Antlitz reicht nach eigenen Angaben sein zeichnerisches Talent nicht aus. Eckhart bedient sich des Dreibild Panels. Die Figuren sind Phantasiegestalten mit zutiefst menschlichen Eigenschaften. Bei „… das erzgemeine comik“ verwendet der Künstler die Vorsilbe ERZ als altösterreichische Bezeichnung für eine aufwertende Bedeutung.

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