
UHUDLA Sommerloch ■ Nach seinem vernichtenden Ferrari Auftrit in Budapest hat der 7fache Formel 1 Autofahrer und Weltmeister Lewis Hamilton einen Zwischenstopp am Grazer Flughafen eingelegt. Der nicht mehr schnellste Fahrer auf vier Rädern hat sich geheim mit der „Weltmeister”-Bürgermeisterin Elke Kahr von der KPÖ getroffen.
Der UHUDLA veröffentlicht exklusiv die Nachrichten-Sensation
Luis wechselt zu den Graz Linien und dreht an der 1er-Tramway die Kurbel.
Bevor der englische Rennfahrer den Stall wechselt, muss er noch eine mehrwöchige Umschulung machen. „Mein größtes Problem wird sein, mein Geschwindigkeitsrausch-Gehirn von mega speed auf slowly umzuschalten. Als Bimfahrer liegt das Tempolimit niedriger als in der Boxengasse. Allerdings bekomme ich von der schönen Grazerstadt jedesmal eine Menge zu sehen. Lenken brauche ich auch nicht, nur Beschleunigen und Bremsen – that’s easy”, preist ein glücklicher Luis Hamilton die großen Vorteile seines neuen Jobs.
Besonders toll findet der Ex-Rennfahrer die Endschleife der Linie 1 vom Jakomini Platz nach Maria Trost: „Wenn ich ein bissel schneller fahre als erlaubt, habe ich Zeit, kurz in die Kirche zu gehen. Dort kann ich in Ruhe über mein potschertes Leben in meiner 20jährigen nutzlosen Formel-1-Lenkertätigkeit nachdenken”, sinniert Luis, das einstige Rennfahrer Idol.
Um allen Spekulationen über die Bezahlung des neuen Kollegen von der Straßenbahn den Wind aus den Segeln zu nehmen, lassen wir die Bürgermeisterin Elke Kahr von der KPÖ zu Wort kommen: „Da Luis hot gnua Flida auf da Kant’n. Der bekommt um kan Cent mehr wie seine Kollegen. In die Grazer KPÖ is da Hemültn no net eintreten. Wir täten ihn schon aufnehem, denn der Luis wäre sicher ein Zugpferd für die Kommunisten bei der nächsten Gemeinderatswahl”.
Die KPÖ Bürgermeisterin läßt der ‚Stadt-ÖVP‘ über den UHUDLA exklusiv ausrichten: In Graz wird sich der Preis der Öffis wegen des Sensations Arrangements von Lewis Hamilton zu den Graz Linien nicht verdoppeln. Falls aber doch mehr Geld in den Fahrkartenautomaten landet, wird der Überschuss an notleidende GrazerInnen sozial gerecht verteilt. Eh kloa!
