Remmi-Demmi in Piringsdorf

© Michaela Grabner. Drei Piringer von links nach rechts. Thomas Hauser, Herbert Kurzmann und Max Wachter.

Ein rauschendes Fest ■ Aufmerksamkeit bei der UHUDLA Wild-Ostwest Romanheftl Präsentation „Gerächt bis in den Tod”. 80 Piringerinnen und Piringer waren am 5. Oktober 2024 in den Gemeindesaal gekommen.

UHUDLA-Bericht über einen gelungenen Kulturabend

Thomas Hauser, der Ortschef und die Autoren Herbert Kurzmann und Max Wachter hatten zum kulturellen Mulatschag geladen. Erstaunlicher Weise haben weit über zehn Prozent der erwachsenen Menschen (Stand 1. Jänner 2024: 832 Einwohner) des Dorfes an der Festveranstaltung teilgenommen.

Die 68 Sessel waren um 17 Uhr zu Beginn der Veranstaltung an den drei Tischreihen bis auf dem letzten Platz besetzt. Ein weiteres dutzend Gäste musste sich mit einem „Stehplatz” begnügen. Über das zahlreiche Erscheinen der PiringsdorferInnen freute sich der Bürgermeister Thomas Hauser in seiner Begrüssungsrede: Schon zu Kinderzeiten wurde uns die Geschichte vom brutalen Förster und dem Mord erzählt. Dank Max und Herbert wurde das Geschehene verschriftlicht und für die Nachwelt festgehalten”.
SPÖ- und VolksparteiOrtsvertreter haben fleißig die Werbetrommel gerührt.

Wild-Ost-West Roman der UHUDLA edition

„Gerächt bis in den Tod” ist eine historische Erzählung aus dem Jahr 1923. Der Text schildert 100 Tage einer Piringsdorfer Tragödie. In der Einleitung des Romans heißt es: Die Grenzregion war nach dem Zerfall der kaiserlich und königlichen Monarchie eine umstrittene und gesetzlose Gegend.

Nach der bürgermeisterlichrn Begrüßung las Autor Herbert Kurzmann einen dokumentarischen Text aus dem „Freien Burgenländer” vom 15. Juli 1923. Eine Woche nach dem Mordanschlägen betitelte diese Zeitung den Artikel mit „Ein Blutbad in Pieringsdorf”.

El Awadalla, die burgenländische Dialekt- und Heimatdichterin aus Nickelsdorf erwies als jahrzehnte lange Freundin der UHUDLA edition die Ehre. In souveräner Art rezitierte sie Versteck´s euch gschwind – da Ferschtl kimmt mit´m Gwehr, eine Episode aus dem Wild-Ostest Roman. Anschliessend las die aus Wien angereiste El Awadalla aus einem weiteren zeitgeschichtlichen Dokument über die Hintergründe des Romanhefts „Gerächt bis in den Tod”. „Mord und Lynchjustiz in Piringsdorf” war am 12. Juli 1923 in der Publikation „Der Tag” zu lesen.

Günstige geistige Nahrung hängt vom Bierpreis ab

Wissenswertes über den Preis des UHUDLA Wild-Ostwest Romans. Ein Zitat aus der Burgenländischen Volkszeitung BVZ bezüglich der Romanheft Präsentation im Piringer Gemeindesaal. Die Lokalredakteurin Michaela Grabner schreibt:
„Erhältlich ist das Werk um 4,90 Euro. `Geistige Nahrung darf nur so viel kosten wie ein Krügerl Bier, was beim Wirt meines Vertrauens in Wien eben 4,90 Euro sind´, schmunzelt der Autor und Verleger MartinWachter”.

Im Gemeindezentrum wurde auch andere geistige Nahrung angeboten. Christine Heindl stellte zahlreiche erlesene Bücher der edition lex liszt 12 für interessierte und kauffreudige Besucher aus.

In der zweiten Halbzeit des literarischen Kulturgenusses bestätigten die Piringerinnen und Piringer ihre Leidenschaft zum Feiern. Burgenländische Grammelpogatscherl, Beugl, Bier und Wein waren ausreichend vorhanden. Eifrig wurde bis um 21 Uhr geplaudert, gegessen und getrunken.

Die Autoren Herbert Kurzmann und Martin Wachter sagen: Danke Piringsdorf!

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Preis 4,90 Euro – Ein Vorschlag,
das kostet soviel wie ein Krügerl Bier im Lokal des Vertrauens der beiden Autoren.

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