Des Verkäufers Dank!

Walter LOHMEYER, Uhudla-Straßenzeitung.
© Robert Newald

Einmal Leben und zurück ■ Walter Lohmeyer verkauft seit über 20 Jahre fast täglich den UHUDLA. In die Jahre sind wir gekommen. Wir, das Printmedium UHUDLA und ich. Seit nunmehr über 20 Jahren verkaufe ich die älteste und rebellischste Straßenzeitung Österreichs.
Grund und Anlaß genug, um ein wenig Resümée zu ziehen und um sich zu bedanken, zu bedanken bei Ihnen geschätzte Leser(Innen). Keine Sorge: Ich schütte Sie jetzt nicht zu, mit „G’schichterln“, mit Erlebtem jenseits von Gut und Böse.

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Gastro- & Kultur-Treffpunkt

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© Walter Lohmeyer

7Stern: Kult(ur)-Café ■ Wir treffen einander in „seinem“ Wohnzimmer im Café 7Stern in Wien Neubau am Siebensternplatz. Ruhig und besonnen wirkt Günther Hopfgartner, der nunmehr seit zwei Jahren die Geschicke, das Regiment, im Kult-Beisl 7Stern führt.

Von Walter Lohmeyer, erschienen in der UHUDLA Ausgabe 104/2016 Weiterlesen

Die ganze Welt ist Bühne

Aron
© Walter Lohmeyer

Jungschauspieler Aaron Friesz im Gespräch ■ Wir treffen einander im Café der Eltern, im „Europa“, in der Zollergasse in Wien Neubau.
Erschienen in der UHUDLA Ausgabe 103/2015

Aaron Friesz, (Bild rechts) der hypertalentierte Jungschauspieler, wirkt eher zurückhaltend, ruhig, für Außenstehende beinahe introvertiert, doch dann beginnt er zu sprechen, (die Sprache, das Timbre, erinnert an den jungen Oskar Werner, Anm. der Red.) zu erzählen und da hört man den Schauspieler, erkennt man das Talent, das in diesem jungen Mann steckt.
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Am Anfang war der UHUDLA

cropped-uhudla_ausgaben.jpgGeschichte der Straßenzeitungen ■ Das Salz im medialen Einheitsbrei Straßenzeitungen sind längst zum Begriff einer Großstadt geworden.

Von Marc Aurel veröffentlicht in der UHUDLA Ausgabe 96 im Jahr 2012

Die VerkäuferInnen für viele selbstverständlich, manchen gehen sie auf die Nerven, einigen ist es egal, für die meisten aber wurden und werden diese Zeitungen immer mehr zur Alternativpresse.

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Kamer Güzel – Einer von ihnen

Nachrichten aus dem Kult-Restaurant „Epos”

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Foto Lohmeyer

Wer Überzeugung, gepaart mit gesundem Selbstvertrauen, Fleiß und einem gesunden Schuss Optimismus in einer Person sucht, wird sicherlich nicht schnell fündig. Dennoch: Es gibt sie – Menschen, die trotz aller Unbillen des Lebens nie den Mut verlieren werden, wenn es darum geht, „ihr“ gestecktes Ziel zu erreichen.
Einer von ihnen ist Kamer Güzel (Bild rechts), Inhaber des Kult-Restaurants „Epos“ in der Siebensterngasse im siebenten Wiener Gemeindebezirk.
Lassen wir „Il Sympathico“ selbst erzählen, erzählen aus seinem wahrhaft abenteuerlichen Leben.
Von Walter Lohmyer, erschienen in der UHUDLA Ausgabe 103/2015   Weiterlesen

Gerechtigkeit ist mein Traum

Gerhard Ruiss. Foto Lohmeyer
Gerhard Ruiss. Foto Lohmeyer

Kämpfer für das Urheberrecht ■ Gespräch mit Professor Gerhard Ruiss. Wir treffen einander im Café Europa, der Professor und ich. Gerhard Ruiss kommt gerade von den Vorbereitungen für das Fest für den Rundfunk. „Das Rundfunkhaus muss bleiben“.
Gerhard Ruiss beginnt zu erzählen, zu erzählen, wie er dazu kam, als Fürsprecher für KünstlerInnen zu agieren, als Fürsprecher für die Kunst und gegen die Vereinnahmung – der Literaten, der Musiker, all den Freischaffenden – durch multinationale Konzerne einzutreten, für sie als Bollwerk aufzutreten und für sie zu kämpfen. Mit allen legalen Mitteln, die ihm zur Verfügung stehen.
Erschienen in der UHUDLA Ausgabe 101/2014

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Alice im Wundercafé

Das „Strozzi”, eine Josefstädter Kaffeehaus Institution 

Strozzi-Chefin Alice Schlossko und Juniorchef Sohn Harald. Foto: Lohmeyer
Strozzi-Chefin Alice Schlossko und
Juniorchef Sohn Harald. Foto: Lohmeyer

Der achte Wiener Gemeindebezirk beherbergt eine Vielzahl von renommierten Lokalen, Cafés und Gourmet-Tempeln. Eines der Highlights aber ist, mit Sicherheit, das Café Strozzi.
Kürzlich feierte Alice Schlossko, Inhaberin „ihres Strozzerl“ das 40 jährige Bestandsjubiläum. 40 Jahre Gastronomie, 40 Jahre Freud und Leid mit „ihren“ Gästen zu teilen, 40 Jahre Höhen und Tiefen mit zu erleben und Alice beginnt zu erzählen:
„Das Strozzi existiert eigentlich seit 90 Jahren,  ich habe es aber vor vierzig Jahren übernommen.
Von Walter Lohmeyer, erschienen in der UHUDLA Ausgabe 99/2013    Weiterlesen

Bei allem, was Recht ist …

UHUDLA Gespräch mit Mag. Josef Philip Bischof und Mag. Andreas Lepschi  

Mag.Bischof, Mag. Lepschi (von l. nach r:) Foto:Lohmeyer
Mag.Bischof, Mag. Lepschi (von l. nach r.) Foto:Lohmeyer

Wir leben in einem Rechtsstaat ■ Die Rechtsstaatlichkeit ist fundamentiert im ABGB (im Allgemeinen bürgerlichen Gesetzbuch); vor dem Gesetz sind alle BürgerInnen gleichgestellt. Ständig werden Gesetze novelliert, nicht mehr zeitgemäße fallen weg, werden durch moderne, dem heutigen Gesellschaftsleben angepasste, ersetzt.

Walter Lohmeyer hat das Gespräch geführt und die Bilder fotografiert  (erschienen in der UHUDLA Ausgabe 100/2014)
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Das Café Nil

Den Tüchtigen gehört die Welt

Luitgard und Halim. Foto: Lohmeyer

Was passiert, wenn eine junge deutsche (damals noch ostdeutsche) Studentin ihren Traummann aus Ägypten trifft? Sie kommen nach Wien und eröffnen ein Café. So geschehen vor 25 Jahren.
Inzwischen hat sich das Café zum Kult(-ur)-Treffpunkt in Wien gemausert, hat zahlreiche Höhen und Tiefen durchlebt, ist aber immer das geblieben, was ursprünglich geplant war. Nämlich: das Café Nil in der Siebensterngasse im 7.Wiener Bezirk.
Von Walter Lohmeyer, erschienen in der UHUDLA Ausgabe 101/2014
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Sind Wahlen zum Krenreiben? Teil II

Wien-Wahlen und die Leihstimmen AG

© orf.at und Stadt Wien
© orf.at und Stadt Wien

Um es vorwegzunehmen: Die Oktoberrevolution, zu der die FPÖ aufrief fand nicht statt; das Duell: Dr. Michael Häupl (SPÖ) versus Heinz-Christian Strache (FPÖ) gab es auch nicht. Bei der Stimmenabgabe waren die Wähler allerdings unartig, gar böse zu den Parteien. Sie verliehen ihre Stimme. Wie konnten sie nur, ihr „Voting“ einfach an eine andere Partei verleihen. Das war nicht ausgemacht, schon gar nicht vereinbart und darum: so die Grüne-Wien Chefin Maria Vasilakou: „muß die SPÖ an die die Stimmen „verliehen“ wurden mit diesen gar sorgsam und liebevoll umgehen. Daraus entstand auch das klitzekleine Minus im Vergleich zur 2010er Wahl- ein Prozentpunkt – der Rücktritt, angekündigt bei Stimmenverlusten, findet nicht statt. Zumindest jetzt nicht denn: Rot-Grün hat eine stabile Mehrheit und ist Garant für liberale, offene, herzeigbare und was weiß der Kuckuck noch, Koalition.
Von Walter Lohmeyer
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