Ohne Maske auf’s Häusl

Ottakring
© Mario Lang

Corona-Chaos in Österreich ■ Drei Monate nach erstmals auftauchenden positiven Covid-19-Testungen und den darauf folgenden staatlichen Repressionsmaßnahmen ist es Zeit, Zwischenbilanz zu ziehen

Von Hannes Hofbauer

Das staatlich genehmigte Wiederaufsperren der Gastronomie am 15. Mai war „mit strengen hygienischen Auflagen verbunden“. Diese zur Redewendung geronnene Bemerkung begleitet seit Wochen jede sogenannte Lockerungsmaßnahme, die die Regierung mittlerweile im halbwöchentlichen Rhythmus verkündet.

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Schwere Kritik am Ischgl-Fiasko

Virus

Rasches Handeln verabsäumt ■ Die Mitschuld von Günther Platter, Sebastian Kurz und Karl Nehammer am Verlauf der Epidemie. In der Tageszeitung „Standard” wurden die Modellierungen der TU Wien zur Corona-Fallzahl je nach Zeitpunkt des Shutdowns dargestellt. Wäre der Shutdown drei Tage früher erfolgt, wären 4.000 ÖsterreicherInnen nicht infiziert und bei einer Todesrate von 3 bis 4 Prozent hundert Menschen noch am Leben.

Von Rudi Karazman

Seit 5.März 2020 warnte Island die österreichische Regierung vor dem Hochrisiko-Gebiet in Tirol. („profil” am 15. März)

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Von der Maske zum Maulkorb

Maulkorb
Maulmaskenkorb

Verschärfte Corona-Gangart Politik und Medien beschwören eine „Exit-Strategie“ die sich bei genauerer Betrachtung als weitergehende Entrechtung erweist.

Von Hannes Hofbauer, veröffentlicht auf der Internetzplattform Rubikon

Von nachösterlicher „Auferstehung“ und „Lockerung“ ist die Rede. Die Medien folgen unisono. Und auch aus Deutschland kommt Lob. Angela Merkel meinte kürzlich zum Umgang mit Corona: „Österreich war uns immer einen Schritt voraus“.

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Protest vorläufig im virtuellen Raum

Blaettchen
Österreich im Corona-Fieber
Die Regierung verspricht Milliardenpakete für alle und jeden, wissend, dass das Geld nicht vorhanden und irgendwo eingetrieben werden muss. Ausgangssperren und Kontaktverbote verlagern den Protest – vorläufig – in den virtuellen Raum.

Von Hannes Hofbauer,  erschienen im Das Blättchen 23. Jahrgang | Nummer 8 | 13. April 2020′

Die Wiener U-Bahnen sind fast menschenleer, verkehren aber regelmäßig. …

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Wie es ist bleibt es nicht – Hoffentlich

CoroKOMintern

Angst fressen Seele auf „Es sollten die derzeitigen Befürchtungen – Angst vor Corona, Angst vor Repression und Entdemokratisierung – nicht gegeneinander aufgerechnet werden. Beide sind berechtigt”, erklärt die Wiener KOMintern, Kommunistische Gewerkschaftsinitiative International, Arbeiterkammerrätin Selma Schacht.

Alles Hintergründige für Werktätige oder „Heros der Arbeiterklasse” liefert der UHUDLA in einer längeren Service Geschichte.

Selma Schacht meint: „Die Befürchtung, dass das/der Virus das (ausgedünnte, ausgegliederte, privatisierte,…) Gesundheits- und Pflegesystem überfordert und die Entwicklung für viele eine tödliche sein kann …

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