Keine Erfolge ohne Kampf

Bauvolk
© David Lang


Steuerpfusch der schwarzblauen Regierung
■ Die ÖGB- und AK-Spitzen zeigen sich – gelinde gesagt – „kopflos“. Den Vogel schoss dabei die neu gebackene FSG AK-Präsidentin Renate Anderl ab. In einer Pressestellungnahme meinte die AK-Präsidentin wohlwollend: „Dass die Bundesregierung nun Schritte setzt, um die ArbeitnehmerInnen zu entlasten, ist gut, höchst an der Zeit, aber es wäre für die ArbeitnehmerInnen noch mehr drinnen gewesen“ und „dem Steuerreform-Paket fehlt es an Ausgewogenheit“.

Ein „Meisterstück dieser Koalition“ ist diese Steuerreform, wenn’s nach „Die Presse“ geht. Die KOMintern, Kommuniustische Gewerkschaftsinitiative International sieht das anders. Die von Kanzler Kurz und Koalitionspartner Strache angekündigte Reform dient der weiteren Umverteilung von Unten nach Oben und lässt Geschenke für die Reichen regnen.

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Zwei Tausender, das Minimum

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KOMintern fordert 1.915 Euro brutto ■ Irrlichter in der Mindestlohndebatte orten die AkteurInnen der Kommunistischn Gewerkschaftsinitiative International KOMintern. Kein gesetzlich, und über das Parlament verordneter Mindestlohn sondern eine Regelung über Kollektivverträge.
Selbst der IWF (Internationale Währungsfonds), nur der geringsten Parteinahme für die Arbeitenden unverdächtig, musste in seinem letztjährigen Bericht eingestehen: Die Lohnquote (der Anteil der Löhne am Volkseinkommen) nimmt in den reichen Ländern seit den 1980er Jahren stetig ab und ist heute auf den tiefsten Stand seit 50 Jahren.

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Das Kreuzerl an der richtigen Stelle

D.Lang

AK Wahl 2019 Wien und Niederösterreich ■ Wenig überraschend hat der Gewerkschaftsaktivist Davis Lang ein Kreutzerl bei KOMintern gemacht. Warum? „Das hat wenig damit zu tun, dass ich mich damit selber gewählt hab, sondern ist ganz einfach, aber eine a bissl längere Geschichte”, begründet der fortschrittliche Klassenkämpfer sein eigenes Wahlverhalten.

David Lang wirbt für möglichst viele Kreuzerl in Wien bei Liste 10, in NÖ bei Liste 7

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Unterstützung mit Rat und Tat

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Can Tohumcu  und Selma Schacht. Foto: Mario Lang

Fünf Jahre und kein bisschen leise ■ Selma Schacht ist Spitzenkandidatin für KOMintern in Wien, Can Tohumcu Listenerster für KOMintern in Niederösterreich. Beide waren schon in der letzten Legislaturperiode Arbeiterkammerrätin/rat und ziehen Bilanz. AK-Wahlen 2019 – KOMintern stärken.

In Wien und Niederösterreich wird vom 20. März bis 2. April 2019 die Arbeiterkammer neu gewählt. „Es ist entscheidend, die kritische Stimme an der Basis, die konsequenten Klassenkräfte zu stärken und eine kämpferische Perspektive von unten zu eröffnen”, lautet der Wahlaufruf von KOMintern.

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Es reicht – Streik mit Ansage

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© David Lang


Für Arbeitszeitverkürzung und mehr Lohn
Einer der Höhepunkte der erfolgreichen Streiktages am 14. Februar 2018 in Wien. Rund 1.000 Beschäftigte des Sozial- und Gesundheitsbereichs versammelten sich zu einer gemeinsamen Streikaktion.


Bericht von KOMintern, kommunistische Gewerkschaftsinitiative International

Unter tosendem Applaus wurden weitergehende Streikmaßnahmen für den Fall, dass die KV-Verhandlungen am Montagden 18. Feber erneut kein Ergebnis bringen, für Ende Februar beschlossen.

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Konsequent & kämpferisch für Klassenkampf, Arbeit und Recht

kom_wahlAktionsplan Kommunistischen Gewerkschaftsinitiative International KOMintern steht für konsequente Interessenspolitik der arbeitenden Menschen gegen das knieweiche Agieren gegenüber Wirtschaftsvertretern und politischen Eliten sowie gegen die Kollaboration mit dem Kapital.

Wie dies konkret aussieht stellt KOMintern in einer Broschüre mit einem umfassenden Programm zur AK-Wahl 2019 vor.

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AK – Kurswechsel und KOMintern stärken

uhu_110_webArbeiterkammerwahlen 2019 – Widerstand Der UHUDLA 110 ist fertig und beinhaltet ein Projekt zum Mitmachen. Österreich, EU-Europa, Weltweit: Ein Cartoonheft & Bilderbuch als digitale UHUDLA-Extraausgabe

RevoluzzerInnen können sich am „Linken Widerstand zur Rechten Zeit“ beteiligen. Geplant ist ein Cartoon- und Bilderbuch.

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Arbeiter sind keine Fabelwesen

baustelle

Fortschrittliche Bewegungen sollten sich vorrangig um die Arbeitswelt kümmern Auf dem Meinungsmarkt haben folgende Behauptungen Hochkonjunktur: 1.: Es gibt fast keine Arbeiter mehr. Und 2.: Sehr viele Arbeiter sind dumm, weil sie die FP wählen. Natürlich drückt man das in wohlgesetzten Worten aus.

Von Franz Stephan Parteder, erschienen im Grazer Stadtblatt. Jänner 2019

Man verfolgt damit aber ein Ziel: Fortschrittliche Bewegungen sollen sich nicht mehr vorrangig um die Arbeitswelt kümmern. Arbeiter sind aber keine Fabelwesen.

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1.915 Euro Mindestlohn

MindestensRobuste kollektivvertragliche Lohn- und Gehaltsgrundlage ■ KOMintern, die Kommunistische Gewerkschaftsinitiative International fordert mit Nachdruck parallel zu kräftigen Lohnerhöhungen – anstatt den üblichen, billigen „sozialpartnerschaftlichen“ Abspeisungen – einen flächendeckenden, robusten Mindestlohn.

Während die Profite weiter kräftig sprudeln, gaben jüngst rund die Hälfte aller Arbeitenden in Österreich an, mit ihrem Einkommen „nicht oder gerade noch“ über die Runden zu kommen.

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Den brachialen Sozialabbau bekämpfen

ArbeitsinteressenKOMintern für eine armutsfeste Mindestsicherung ■ 2010 als soziales Auffangnetz eingeführt, wurde der Mindestsicherung von Schwarz und Blau seit 2015 in einer beinahe beispiellosen Kampagne ihrer angeblich „explodierenden Kosten“ (zunächst auf Länderebene, jetzt als zentrales Koalitions-Lieblingsprojet) mit drastischen Einschnitten, Leistungskürzungen und -deckelungen, sowie verschärftem Druck auf die BezieherInnen und offen xenophoben Bestimmungen zu Leibe gerückt.

Dabei lagen die tatsächlichen Aufwendungen der „Bedarfsorientierten Mindestsicherung“ (BMS) 2016, dem Jahr in dem Schwarz-Blau dazu übergingen ihr offen den Garaus zu machen,  bei lediglich 0,6% der österreichischen Sozialbudgets.

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