KOMinten setzt auf stürmische Aktionen

HerbstVerrat an Arbeits- und Lebensinteressen ■ Mit geschichtsträchtigem Getue und Getöse hat der ÖGB angesichts der schwarz-blauen Frontalangriffe bei der Arbeitszeit zur „Ersten österreichweiten KV-VerhandlerInnen-Konferenz“ geladen, um „zum ersten Mal“ branchenübergreifend abgestimmt in die bevorstehenden Herbst KV-Runden zu gehen.

Entsprechend hieß es in der auf tausenden Betriebsversammlungen mit überwältigenden Mehrheiten beschlossenen Resolution gegen den 12-Std.-Tag & die 60-Std.-Woche: „Wir werden uns alles, was den ArbeitnehmerInnen weggenommen wird, auf der betrieblichen Ebene und bei den anstehenden Kollektivvertragsverhandlungen zurückholen.“

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Den 12-Stunden-Tag kippen

12StundenHeißer Herbst ■ Druckfrisch werden die Flugblätter und Materialien der KOMintern, Kommunistische Gewerkschaftsinitiative International an die KollegInnen in einer Vielzahl von Betrieben verteilt. KOMintern unterstützt eine gemeinsame Kampfperspektive gegen den 12-Stunden-Arbeitstag.

Der UHUDLA veröffentlicht den Aufruf der fortschrittlichen kommunistischen GewerkschafterInnen.

Die Gewerkschaften und wir arbeitenden Menschen haben es noch in der Hand den schwarz-blauen Raubzug gegen Löhne, den Angriff auf unsere Freizeit und den Raubbau an unserer Gesundheit auszuhebeln.

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Juli 2018

OEGB
© Karl Berger

Gezeichneter Widerstand ■ Lieber ÖGB schreibt der Karlikaturist Karl Berger Cartoons auf seiner FB-Seite.

Die 12-Stundentag-Demo hast du wirklich fein organisiert. Respekt. Aber: Was sollte die Jammerei, dass die böse Regierung ein Scheißgesetz an den Sozialpartnern vorbei durchboxen will?

Die Regierung will nur die ArbeiterInnenvertretungen draussenlassen, der andere Sozialpartner hat das Gesetz geschrieben. Lieber ÖGB du musst jetzt ganz stark sein: Dein Partner hat einen anderen. Der zickt nicht lange herum, ist sehr fügsam und billig. Also: nicht nachjammern, das ist peinlich. Aufstehen, kämpfen!

 

 

UHUDLA-W – wie Widerstand

UHU_Marx

Die Grafik sollte nicht verwundern  ■ Das ist die Umkehr der Wastl Kurz und Heinzi Strache Formel, eben halt nicht fürs Kapital sondern für die Werktätigen. Statt 60 Stundenwoche und 12 Stunden Arbeit lautet die Forderung der ausgebeuteten ProletarierInnen: „Genug gehack’lt”. 6 Stunden Arbeitstag und 26,7 Stunden Arbeitswoche.

60 zu 40 also drei Drittel zu zwei Drittel macht die Arbeitsreduktion ein Drittel von 40 = 13,33 mal zwei sind aufgerundet 26,7 Stunden die Woche. Nach der Kurz_ und Stracheformel Formel reichen sogar 6 Stunden Arbeit am Tag.

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Portugal im Dauer-Kampf

9_Juni_Lisboa
100.000 DemonstrantInnen am 9. Juni 2018 auf den Strassen Lisboas.

Portugiesische Verhältnisse ■ 35-Stunden-Arbeitswoche für alle, für menschenwürdige Jobs – und mehr Geld, mindestens 650 Euro im Monat! Die PortugiesInnen kämpfen für ihre Rechte und eine bessere Arbeitswelt. Der Minderheits-Regierung des Sozialisten (Sozialdemokraten) Antonio Costa bläst ein scharfer, kalter Atlantikwind um die Ohren. Es vergeht keine Woche ohne Streiks und Kundgebungen.
Aus Lisboa berichtet Martin Wachter

Spitalspersonal, Beschäftigte im Bildungswesen und im Staatsdienst, bei Polizei und beim Militär, bei der Müllabfuhr, bei Eisenbahn und den U-Bahnen in Porto und Lisboa, 3.000 ArbeiterInnen von Volkswagen Portugal und vorallem Handelsangestellte und das Personal in der Tourismus-Branche sind wütend.

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Keine Profite mit der Miete

WohnenWohnen ist ein Grundrecht Das Thema Wohnen ist einer der Schwerpunkte der ÖGB/AK-Kampagne „Wie soll Arbeit?“ KOMintern, die Kommunistische Gewerkschaftsinitiative International übt Kritik an dieser Kampagne. KOMintern stellt die Gegenfrage: Wie soll Gewerkschaft?

Die fortschrittliche Gewerkschaftsinitiative in der AK in Wien und  Niederösterreich vertreten, will  sich bis Ende Mai auch positionieren und fordert interessierte ZeitgenossInnen zur Mitarbeit auf.

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Weniger Arbeit ist mehr Freizeit

Arbeitszeit

Arbeitszeitverkürzung jetzt ■ Allerdings wird eine Arbeit mit weniger Wochenstunden  nicht vom Himmel fallen. KOMintern, die Kommunistische Gewerkschaftsinitiative International will den Kampf für kürzere Arbeitszeit verstärken und das Ringen um mehr Freizeit für alle Werktätigen konsequent fortsetzen.

KOMintern fordert einen offensiven und konsequenten Kampf der Gewerkschaften für eine weitreichende Arbeitszeitverkürzung.

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40 / 60 / 80: in Würde alt werden!

Pensi

Wie soll Gewerkschaft ■ Der ÖGB und die AK rufen mit der Kampagne „Wie soll Arbeit?“ bis Ende Mai zum Mitmachen auf. Mit dieser groß aufgezogenen Kampagne wurden leider viele Chancen vergeben. KOMintern, die Kommunistische Gewerkschaftsinitiative International stellt die Gegenfrage: Wie soll Gewerkschaft? Dazu positioniert sich KOMintern ebenfalls bis Ende Mai zu den wichtigsten Punkten der ÖGB/AK-Kampagne. Diersesmal Pensionen.

„Pensionen können nicht mehr finanziert werden, wir werden immer älter“, tönt es von Vertretern verschiedener Regierungen hierzulande seit Jahrzehnten.

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Weg da, mit CETA

ceta.jpgGegen den Staatsstreich der Konzerne ■ KOMintern, die kommunistische  Gewerkschaftsinitiative International fordert eine Volksabstimmung über das Freihandelsabkommen, denn in Österreich steht CETA kurz vor der Ratifizierung. „Die Auseinandersetzung um CETA ist nicht beendet“, tönte auch die ÖGB-Spitze nach dem kernigen Zerplatzen ihrer illusionären Hoffnung in ihre sozialdemokratische Partei-Spitze der SPÖ

Die (neuen) ÖGB- und AK-Spitzen stehen in dieser Auseinandersetzung unmittelbar vor dem Lackmustest.

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Fröhliche Streikfeiertage mit Gottes Segen

Postlerstreik

Mit Marx gegen das Kapital ■ Klassenkampf in Portugal. Anfang Dezember gab es Ausstände in großen Industriebetrieben für bessere Arbeitsbedingungen und mehr Geld.
Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx, erwartet ein Wiedererstarken des Marxismus und plädiert für eine Zähmung des globalen Kapitalismus. Auf diese Weihnachtsbotschaft des hohen kirchlichen Würdenträgers haben die Werktätigen Portugals erst gar nicht gewartet. Für sie ist der Klassenkampf eine immerwährende Herausforderung.

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