Dachau-Gedenkstätte behindert Gedenken

80 Jahre Kriegsende In einem Akt blinden Gehorsams oder auch in freier, jedoch verantwortungsloser Entscheidung hat die bundesdeutsche Leitung der Gedenkstätte des Konzentrationslagers Dachau die Schleifen von Kränzen entfernt,  die in den Nationalfarben Russlands und Weißrusslands zu Ehren der von Nazis ermordeten sowjetischen Soldaten von den Botschaften dieser Länder niedergelegt worden waren.

Von Martin Leo Aktivist der Linken Deutschsprachigen Freunde Lagos LDFL

Dieser Akt, der selbst in der Tradition des Faschismus und nicht des Antifaschismus steht, ist beschämend. Diejenigen, die das zu verantworten haben, haben Schande über die Gedenkstätte und über Deutschland gebracht. Nichts kann das rechtfertigen. Weiterlesen

Geld regiert die Welt

Oskar Lafontaine

Vasallen und US-Milliardäre Jetzt mischt sich auch der US-Milliardär Elon Musk in den Deutschen Bundestagswahlkampf ein.

Von Oskar Lafontaine erschienen in den Nachdenkseiten NDS, eine BRD Internetplattform.

Man hatte sich schon daran gewöhnt, dass der US-Milliardär und BlackRock-Vorstandsvorsitzende Larry Fink in Friedrich Merz einen einflussreichen Freund im Bundestag hat. BlackRock spielt eine wichtige Rolle beim geplanten Wiederaufbau der Ukraine. Je mehr die Ukraine zerstört wird, umso mehr verdient BlackRock beim Wiederaufbau. Weiterlesen

Waffenstillstand und ein Ende der Barbarei

© UdSSR. Sowjetische Briefmarke 1983 mit dem Text: „Palästina wird sich durchsetzen”.

Merkel, Scholz und Habeck ■ Von einem deutschen Staat, der seine Bürger noch zur Räson bringen will.

Ich denke: Nein. Man wird einer derartigen Staatsräson sogar zwingend widersprechen müssen. Von Martin Leo

Ein Freund schrieb, die deutsche Solidarität mit Israel stehe vor dem historischen Hintergrund des Holocaust und der Shoa völlig ausser Frage. Nur ob man das schwülstig gleich zur “deutschen Staatsräson” erklären müsse, wie schon Angela Merkel und vor kurzem auch Olaf Scholz dies getan haben, könne und dürfe man in Frage stellen und diskutieren. Weiterlesen

„Nie wieder Deutschland?” – Nie wieder NATO!

BRD & DDR ■ Nachlese zum 3. Oktober, dem Feiertag der Deutschen.

Von Martin Leo

Jeden 3. Oktober feiert Deutschland seinen Tag der nationalen Einheit. Mir ist zwar dieser genaue Tag des genannten Jahres nicht in Erinnerung, wohl aber die Diskussionen des gesamten Jahres 1990. Es gibt viele Gründe, weshalb man im Jahr zwei des zweiten europäischen Krieges (Jugoslawien- und Ukraine Krieg) nach 1990 über die deutsche Einheit und ihre Folgen erneut besonders nachdenken sollte. Weiterlesen

In Deutschland brennt die Bude

Esther&Konstantin
© FOTO: Shari Deymann. Esther Bejarano, Konstantin Wecker 2018 am Pressefest der UZ „Unsere Zeit” Zeitung der DKP

Wohin steuert die Bundesrepublik ■ In Deutschland ist die Vereinigung Nazi-Verfolgter nicht mehr gemeinnützig. Die Entscheidung stößt auf heftige Kritik und Unverständnis. Die Holocaust-Überlebende Esther Bejarano schreibt einen offenen Brief an den bundesdeutschen Finazminister Olaf Scholz. Sie hat die Bundesregierung aufgefordert, gegen die Aberkennung der Gemeinnützigkeit für die „Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschisten“ (VVN-BdA) vorzugehen.

„Als zuständiger Minister der Finanzen fordere ich Sie auf, alles zu tun, um diese unsägliche, ungerechte Entscheidung der Aberkennung der Gemeinnützigkeit der Arbeit der VVN-BdA rückgängig zu machen und entsprechende Gesetzesänderungen vorzuschlagen“.

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