Sebastian Kurz, alles was ein Nazi braucht

Schluss mit lustig Herr Bundeskanzler Leider bewahrheiten sich die Befürchtungen, dass Sebastian Kurz sein Ding durchzieht. Eine Politik der Menschenverachtung, der ArbeiterInnenfeindlichkeit und ein selbsternannter Herrscher der Macht zur Durchsetzung einer skrupelloser Interessenvertretung für das Kapital. NachahmerInnen in der EU und in Europa hat er bereits.

Ein UHUDLA Kommentar von Martin Wachter

Als Kenner der Georgi Dimitrovschen Faschismustheorie…, nun alles der Reihe nach:

Der Faschismus ist die letzte diktatorische Stufe der Herrschaftsform des Kapitals:
Sebastian Kurzens GroßspenderInnen für die Kanzlerwerdung in Österreich. Die kapitalistische Gesellschaft steckt politisch und ökonomisch in einer Dauerkrise. Da kommt der türkise Messias mit seinen HaberInnen und dem Covid-19 zur „Rechten” Zeit.

ArbeiterInnenbewegung ausschalten und verbieten nicht nötig: Ruckzuck wurden der 12-Stundentag und die 60-Stunden-Woche schon in Regierung  Kurz I in Gesetz gestampft. Die Sozialdemokratie und die Gewerkschaft sind leider als Opposition total abgemeldet. KommunistInnen gibt’s keine in Österreich. Es ging einfach und unkompliziert über die schwarz-blau dominierte Parlamentsbühne.

Werktätige sind nur dann gut, wenn billig – unorganisiert aus vorwiegend Osteuropa kommend: auf dem Bau, als ErtntesklavInnen und rund-um-die-Uhr-Altenflege tätig – groschenhaltend bis zum Umfallen hackelnd. Geht reibungsloser ohne ZwangsarbeiterInnen und Arbeitslager. Ist simpel mit Sozialabbau und Zerstörung des Sozialstaates machbar.

Im 21. Jahrhundert genügt ein Feindbild namens AsylantInnen: Bolschewiken und Juden braucht es heutzutage für Sebastian Kurzens Machtanspruch nicht.

Kurz braucht auch keinen „Stürmer“ oder „Völkischen Beobachter”, nicht einmal ein ÖVP-Volksblatt als Parteipostille. Massage-Control (30-Millionen-Euro-Budget) mit ausreichend ergebenen und gutgezahltem Personal in seinem Kanzleramt genügt. Besonders, wenn sich so gut wie alle Medien im Lande mit Presseförderung und zusätzlich mit Covid-19 Millionen an Steuergeldern bestechen und freiwillig gleichschalten lassen.

Diese Liste könnte noch x-beliebig fortgeführt werden, ändert aber sowieso nix an den jämmerlichen, autoritären, politischen Verhältnissen in Österreich.

Egal, ob Christian Strache oder Herbert Kickl von der FPÖ wie in der ersten Koalition von 2017 bis Ibiza, oder ob jetzt die Knieer- und StillhalterInnen Werner Kogler, Rudolf Anschober und Co. Sebastian Kurz ist der nazistische Führer der schwarz-grünen Bundesregierung und der alleinherrschende Boss. Ein „Rechter“ wie er im Buche steht. Der „Maturant“ hat es nicht nötig, sich mit „National” und Sozialistisch” eine Blösse zu geben. Er hat TÜRKIS erfunden.

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